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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Holperstrecken In Oldenburg: Wann läuft’s auch hier für Radfahrer endlich glatt?

02.08.2019

Oldenburg Wenn man mit dem Rad im Stadtgebiet unterwegs ist, wird man streckenweise schon mächtig durchgerüttelt. Das liegt zum Teil am maroden Pflaster, manchmal auch an natürlichen Hürden. Schon im vergangenen Jahr hat sich die NWZ mit diesen Holperstrecken befasst, dabei Leserinnen und Leser gebeten, Buckelpisten zu melden. Eine davon war an der Elsflether Straße. Dort wurde in diesem Frühjahr der Rad- und Gehweg saniert. So hatte die Stadt angekündigt.

Und wie sieht es ein Jahr später andernorts aus? Diese Fragen hat die NWZ erneut an die Leserschaft gestellt. Und sofort sind Reaktionen, verbunden mit Fragen, eingegangen. Alles wurde an die Stadtverwaltung weitergeleitet. Hier sind die Ergebnisse.

Johann-Justus-Weg

Ingrid Kersten geht es noch einmal um den kombinierten Rad-/Fußweg am Johann-Justus-Weg (rechts Richtung Pophankenweg). „Im letzten Drittel vor der Kurve herrscht nach wie vor eine Buckelpiste“, schreibt sie. „Zwar sah man im Februar dort ein kleines Straßenbaufahrzeug, aber an dem Zustand hat sich bisher nichts geändert. Weder für Radfahrer noch für Fußgänger ist dies weiterhin tragbar. Eine Mischung aus Betonflecken und Schotter. Es müsste lediglich eine Anpassung des Belags wie im Anfang des Weges ab der Firma Westerburg bis Firma Holz Suhr erfolgen, dann wäre alles gut.“

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Liebe Leserinnen und Leser,

die NWZ sammelt wieder Hinweise auf Stolperfallen,Holperstrecken und gefährliche Stellen auf und an Radwegen. Wem solche Stellen aufgefallen sind, melde sie (gerne auch mit Bild und bitte mit genauer Ortsbeschreibung) per Mail an ol-stadtteile@NWZmedien.de unter dem Stichwort Radweg.

Ein Hinweis, auf die Straße auszuweichen, erübrige sich, auch dort sei der rechte Fahrbahnrand ziemlich ausgefranst. „Wie schön wäre es, wenn der Rad-/Gehweg ähnlich wie in Ohmstede saniert würde“, wünscht sich Ingrid Kersten.

Das sagt die Stadt: Der angesprochene Bereich ist ein Gehweg, der für den Radverkehr freigegeben wurde. Die Schadensmeldung für diesen Bereich ist Anfang des Jahres bei der Stadt eingegangen. Kurzfristig wurde daraufhin die Oberfläche mit einem Mineralgemisch von der Straßenunterhaltung aufgebessert – mit dem Hinweis, dass nur ein Ausbau dauerhaft die Gesamtsituation verbessert. Da unter anderem im nächsten Jahr in diesem Bereich Sanierungsmaßnahmen an der Trinkwasserleitung vorzunehmen sind, wurde der Umbau des Gehweges in die Maßnahmenliste des Rad- und Fußverkehrsprogramms als mittelfristige Maßnahme aufgenommen.

Alexanderstraße

„Wann wird der Radweg zwischen Autobahnbrücke Alexanderstraße bis zum Bahnübergang erneuert?“, fragt Frank Pusch. Für eine Radfahrerstadt wie Oldenburg sei die Qualität des Radweges auf diesem Abschnitt sehr minderwertig und hinsichtlich der Sturzgefahr auch nicht frei von Risiken.

Das sagt die Stadt: Dieser Abschnitt der Alexanderstraße zwischen Siebenbürger Straße und Bürgerfelder Straße ist bereits Bestandteil des aktuellen Rad- und Fußverkehrsprogramms. Hier ist geplant, die vorhandenen Asphaltflächen innerhalb der Nebenanlagen zu erneuern und die Flächen im Bereich der Baumbeete zu sanieren. Untersuchungen vor Ort haben ergeben, dass hier mehr Vorplanung erforderlich ist als ursprünglich angenommen. Dadurch kann zum jetzigen Zeitpunkt noch kein konkreter Termin für den Beginn der eigentlich noch für dieses Jahr vorgesehenen Sanierungsmaßnahmen genannt werden.

Nadorster Straße

Über den Zustand des Radweges an der Nadorster Straße (stadteinwärts) ärgert sich Sabine Pusch. Die Radfahrerin ist hier täglich unterwegs, unter anderem auf dem Weg zur Arbeit. Als „zunehmend unzumutbar“ bezeichne sie die Strecke, die durch Unebenheiten von Baumwurzeln und schlechter Pflasterung beeinträchtigt sei. „ In den Ferien kann man ja noch achtsam und im Zickzack fahren, was mit Gepäck unbedingt von Nöten ist, doch während der Schulzeit mit sehr vielen Radfahrern ist dieser Überblick fast nicht möglich.“

Die Stadt sagt allgemein: Rad- und Gehwege entlang der großen Hauptverkehrsstraßen entsprechen häufig nicht mehr den heutigen Anforderungen – sie sind zu schmal, zu uneben und verfügen über keine ausreichenden Sicherheitsabstände zum ruhenden Verkehr. Das Wurzelwerk der alten Straßenbäume beschädigt zusätzlich diese Wege. Sanierungsmaßnahmen erfolgen im Rahmen der Unterhaltung für die Einhaltung der Verkehrssicherungspflicht. Dies ist für eine Verbesserung der Gesamtsituation aber nicht ausreichend.

Und konkret: Eine nachhaltige Verbesserung ist nur durch einen Ausbau bzw. eine Umgestaltung der betreffenden Straßen möglich, so auch im Fall der Nadorster Straße. Vorgesehen ist hier, die zukünftige „Radroute Nord“, eine schnelle und komfortable Radwegeverbindung zwischen der Innenstadt und dem Stadtnorden, für den Radverkehr neu herzustellen. Aktuell befindet sich der untere Bereich der Nadorster Straße (Gertruden-Kirchhof bis Lambertistraße) im Rahmen des hier eingerichteten Sanierungsgebiets in der Rahmenplanung. Nach den folgenden, noch ausstehenden Planungsabschnitten, könnte die Umsetzung einer Umgestaltung etwa ab 2023 erfolgen.

Pferdemarkt

Sabine Pusch ärgert sich über eine weitere Stelle. Sie beschreibt: „Ampel Pferdemarktkreisel, Höhe ,Havana’, stadtauswärts zur Landesbibliothek. Hier besteht ein großer Absatz, um wieder auf den Fahrradweg zu gelangen.“

Das sagt die Stadt: Der Hinweis wurde an die Straßenunterhaltung weitergeleitet. Für eine schnelle Behebung von Mängeln im Wegenetz wird die die Nutzung der städtischen „Schadensmeldung online“ im Internetportal der Stadt empfohlen. Täglich sind Mitarbeiter der Straßenunterhaltung auf ihren Rädern unterwegs, um so Schäden aufzuspüren. Dennoch bedarf es zusätzlicher Hinweise aus der Bevölkerung. Die Meldung gelangt direkt an den zuständigen Mitarbeiter, der dann einen Auftrag zur Schadensbehebung auslösen kann. Schadensmeldungen im Fahrbahnbereich, Radwegen und Gehwegen können mitgeteilt werden unter:


     https://services.oldenburg.de/index.php?id=123 
Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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