Oldenburg - 3600 Schulen zählt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ deutschlandweit, neun allein in Oldenburg. Nun ist auch die IGS Flötenteich offizielles Mitglied des 1995 gegründeten Schulnetzwerks. Constanze Schnepf, Leiterin der Antidiskriminierungsberatung IBIS, übergab die Plakette feierlich an die Projektgruppe „Act@school“ (Akzeptanz, Courage, Toleranz). Sie hatte sich in den vergangenen zwei Jahren aktiv für diese Zertifizierung engagiert und vielfältige Aktionen gegen Rassismus initiiert.

„Act@school“ hatte unter anderem in Kooperation mit dem Künstler Renke Harms ein großflächiges Graffiti mit dem Leitsatz „Jeder ist anders, alle sind gleich“ gestaltet und gut sichtbar beim Haupteingang des Forums der Schule angebracht. Mit diesem Graffiti wird das gemeinsame Ziel veranschaulicht, Räume zu schaffen und aufrechtzuerhalten, in denen weder Hautfarbe noch Sexualität oder Religion einen Nährboden für Ausgrenzung darstellen.

Unter den rund 40 geladenen Gästen zur Zertifikatsübergabe unter freiem Himmel befanden sich neben den Schülervertretungen, mehreren Lehrkräften und der Schulleitung auch Thomas Sieverding, Pate des Projekts vom CSD Nordwest, sowie Christine Wolff, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg. „Mit unserer offiziellen Mitgliedschaft wollen wir ein klares Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen, für dieses wichtige Thema sensibilisieren und an die Jugend appellieren“, sagte Hannelore Lüllwitz, Schuldirektorin der IGS Flötenteich.