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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Insekt des Monats November: Woher der Ohrenkneifer seinen Namen hat

12.01.2021

Oldenburg Es ist bei weitem nicht das schönste Insekt in unseren Gärten, aber einer der häufigsten Mitbewohner und nützlich obendrein. Die Ohrenkneifer, oder auf plattdeutsch Gaffeltang, sind eine eigene Ordnung unter den rund 36.000 bekannten Insektenarten, die wir in Deutschland haben. Andere Ordnungen sind zum Beispiel die Schmetterlinge, Käfer und Libellen.

Sein Name ist nicht gerade günstig, wenn es um Sympathiepunkte geht. Er wurde früher zu Pulver zermahlen und sollte gegen Ohrenbeschwerden und Taubheit helfen, daher der Name. Die Zangen sind eindrucksvoll und beim Männchen stark gebogen wohingegen die Zange der Weibchen fast gerade ist. Der Ohrwurm kneift er nicht in unsere Ohren und kriecht schon gar nicht in sie hinein, Die Zange benutzt er um kleine Insekten zu jagen sich zu verteidigen. Bei den Arten, die fliegen können, dienen sie als Unterstützung um die Flügel zu entfalten.

Ohrwürmer haben nur eine Generation im Jahr und wir finden sie ganzjährig unter Steinen, in Doldenblüten, selbst gebauten Gängen, Baumrinden und allen Orten an den sie tagsüber Schutz finden. In der Dämmerung kommen sie zum Jagen raus und vertilgen gerne Unmengen an Blattläusen, Raupen und andere Kleininsekten jedoch auch weiche Pflanzenteile. Wenn sie den Schädlingsbekämpfer von ihren Rosenknospen fernhalten möchten, bauen sie ihm einen Rückzugsort mit einem strohgefüllten Blumentopf. Kopfüber in einen Obstbaum gehängt kann er als Behausung dienen und die Ohrwürmer können und die Schädlinge in Schach halten. Unser Tipp: Verwenden Sie kein Stroh in Nisthilfen für Wildbienen – der Ohrkneifer bedient sich gerne an dem Pollen- und Nektarvorrat und dem Wildbienennachwuchs.

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