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Europäischer Unternehmensförderpreis Uni-Oldenburg-Projekt zur Nachhaltigkeit im EU-Finale

Hier wird das Projekt „ScaleUp4Sustainibility“koordiniert – am Lehrstuhl des Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Dr. Klaus Fichter an der Universität Uni Oldenburg.

Hier wird das Projekt „ScaleUp4Sustainibility“koordiniert – am Lehrstuhl des Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Dr. Klaus Fichter an der Universität Uni Oldenburg.

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Oldenburg - Ökonomie plus Ökologie schon bei der Gründung verbinden: Darauf zielt ein Projekt ab, das von der Universität Oldenburg koordiniert wird und jetzt für Deutschland ins Rennen um den Europäischen Unternehmensförderpreis der EU-Kommission geht. Das vom Oldenburger Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Klaus Fichter geleitete internationale Projekt „ScaleUp4Sustainability“ (S4S) mit neun Partnern ist siegreich aus dem nationalen Vorentscheid der „European Enterprise Promotion Awards“ hervorgegangen. Das hat das RKW Kompetenzzentrum (Eschborn) im Auftrag des Wirtschaftsministerium mitgeteilt. Im Herbst wird sich S4S im Finale in Prag mit weiteren europäischen Projekten messen.

Wirtschaft und Umwelt

„In den vergangenen gut drei Jahren lautete unser Ziel: Wer künftig ein Unternehmen gründet, soll Nachhaltigkeit und Ökologie von Anfang an in die Pläne einbeziehen“, sagt Projektleiter Fichter. Das Konzept des sogenannten ,kooperativen Green Venturing’ habe im Zusammenspiel von Studenten und Unternehmen aus Deutschland, Schweden und den Niederlanden Ideen und Projekte geschaffen, die wirtschaftliche Lösungen mit Umwelt- und Klimaschutz verbänden.

Das vor dreieinhalb Jahren gestartete und im EU-Programm „Erasmus+“ geförderte Projekt „S4S“ brachte knapp 300 Studenten aus Oldenburg, dem schwedischen Linköping sowie Breda beziehungsweise Twente aus den Niederlanden mit Unternehmen der jeweiligen Region zusammen. In Oldenburg waren das das Büfa, Cewe und EWE. Die entstandenen Konzepte „sollen auch andernorts die wirtschaftswissenschaftliche Lehre bereichern und Nachhaltigkeit als selbstverständlichen Bestandteil in jedem neuen Geschäftsmodell verankern helfen“, sagte Fichter.

350 Bewerbungen

Mit den „European Enterprise Promotion Awards“, kurz EEPA, prämiert die EU-Kommission herausragende Leistungen von Behörden und öffentlich-privaten Partnerschaften. Die ausgezeichneten Projekte und Initiativen sollen europaweit als Vorbilder dienen. Jährlich bewerben gibt es etwa 350 Bewerbungen, von denen sich etwa 50 in nationalen Vorentscheiden fürs Finale qualifizieren.

Die Sieger werden am 29. November bekannt gegeben. Aus Deutschland nimmt neben „S4S“ auch das Projekt „Bremen wird neu“ am Finale teil.

Karsten Röhr
Karsten Röhr Redaktion Oldenburg
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