Oldenburg - Die finanzielle Unsicherheit sei für viele Studentinnen und Studenten belastend, sagt AStA-Sprecher Tarek Probst. „Weit über 50 Prozent finanzieren ihr Studium mittlerweile über einen Nebenjob.“ Die meisten solcher Jobs seien wegen der Corona-Krise weggebrochen.
Dann seien die Studentinnen und Studenten auf die Überbrückungshilfen des Bundes angewiesen, die Probst als „undurchsichtig“ kritisiert. Es werde nicht begründet, wenn ein Antrag abgelehnt wird und es gebe auch keine Möglichkeit, einen Widerspruch einzulegen. Es gebe Fälle, in denen Studentinnen und Studenten in einem Semester die Hilfen bekommen hätten und bei gleicher Situation im nächsten Semester nicht.
Zu der finanziellen Unsicherheit komme die räumliche und soziale Isolation hinzu, sagt Probst. „Da stürzen auch viele Menschen in eine depressive Krise.“ Er verweist auf das vielfältige Beratungsangebot des AStA: „Mit allen Problemen können die Studierenden zu uns kommen.“
