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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Hähnchen zum Frühstück

15.12.2017

Oldenburg Die neue Filiale von Kentucky Fried Chicken (KFC) auf dem Gelände des Famila Einkaufszentrums in Oldenburg hat am Donnerstagmorgen eröffnet. Der ganz große Ansturm auf die ersten Hähnchen blieb erst einmal aus: Zum Betriebsstart um elf Uhr waren neben den geladenen Gästen etwa 15 Leute beim Fast-Food-Restaurant. Die offizielle Eröffnung des KFC-Restaurants in Oldenburg Wechloy mit vielen Gästen fand bereits um zehn Uhr statt.

Unter den Kunden waren zwei besonders engagierte Fans: „Wir waren die Ersten“, sagt Janek Duhme (19) vor der Tür von KFC. „Ich habe mir extra Urlaub genommen.“ Der Auszubildende und sein Freund Daniel Morisse (18) haben bereits seit halb zehn am Donnerstagmorgen auf die Eröffnung ihres liebsten Fastfood-Restaurants gewartet. Pünktlich um elf Uhr waren sie die Ersten am Bestelltresen. Sie bestellten einen großen Eimer mit Chicken Wings, Hot Wings und Crispys. Die zwei Oldenburger freuen sich darüber, jetzt nur eine kurze Anfahrt zur Filiale zu haben. Zuvor seien sie bis zum nächsten Standort in Bremen gefahren.

Doch nicht jeder Oldenburger ist von der Neueröffnung begeistert. „Und wieder verschwindet ein Stück Esskultur“, „völlig überbewertet“ oder „keine kulinarische Bereicherung für Oldenburg“, heißt es in den sozialen Netzwerken. Naturgemäß kritisch sieht auch Klaus Ruwisch von Slow Food Oldenburg die Ansiedelung der Fastfood-Kette in Oldenburg. „Von mir aus könnten wir darauf verzichtet“, sagt er gegenüber der NWZ. Durch zu viel Zucker und Salz sei das Essen der großen Fastfood-Restaurants oft nicht gesund. Zudem sei die Herstellung der Lebensmittel bei solchen Ketten fragwürdig. Die Produkte seien nicht nachhaltig und umweltfreundlich. Auch kleinere Restaurants in Oldenburg seien durch die großen Fastfood-Ketten bedroht, erklärt Ruwisch weiter. Dennoch betont er, dass Fastfood nicht immer schlecht sein müsse. Es könne auch gesund hergestellt werden.

Gegen Donnerstagnachmittag wurde es voller im Restaurant in Wechloy und fast alle Plätze waren belegt. Den großen Ansturm erwartet der Famila-Prokurist und Leiter des Center-Managements Lutz Herbst jedoch am Freitagnachmittag und am Wochenende. „Am Samstag wird es krachen.“ Herbst setzt unter anderem auf die Kunden, die von der Autobahn angezogen werden. Gerade jüngere Leute soll die Fastfood-Kette anlocken.

KFC-Manager Adrian Turzyma-Patocki sieht in Oldenburg eine ganz spezielle Stadt, die Chancen zum Ausbau biete. „Das Einkaufszentrum ist ein Magnet hier in der Region“, sagt er. Auch die Tatsache, dass Oldenburg eine Studentenstadt ist, sei wichtig für eine junge Marke wie KFC.

Bereits vor sechs Jahren sollte das Unternehmen nach Oldenburg kommen. Doch erst vor vier Monaten wurde mit dem Bau begonnen. Im September wurden dann die ersten Stellen ausgeschrieben, erklärt Veronika Bauer, Bezirksleiterin von KFC. Rund 40 Minijobs, Teilzeit- sowie Vollzeitstellen wurden nach ihren Angaben besetzt.

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