Oldenburg - Wo sich in der Nacht zuvor noch ausgelassenes Partyvolk tummelte und mit lauter Musik für Stimmung gesorgt wurde, sollte am vergangenen Samstag auch für die Jüngsten etwas geboten werden. Ab dem Vormittag waren die Eltern eingeladen, mit ihrem Nachwuchs zum Kinderstadtfest zu kommen, das mit einem breiten Bühnenprogramm aufwartete.
Baustelle für Kinder
Sowohl auf dem Marktplatz bei der Lamberti-Kirche als auch beim Lefferseck wurde von der morgendlichen Piratenshow bis hin zum Kindergottesdienst am Nachmittag viel geboten. Wer von den Sprösslingen Lust hatte selbst Hand anzulegen, konnte sich bei einer für Kinder eingerichteten Baustelle austoben und sich in einen echten Bagger setzen. Zum Ausleben der kreativen Ader gab es auch die Möglichkeit, auf dem Marktplatz etwas zu basteln. Auch für reichlich Buden mit diversen Köstlichkeiten war gesorgt, hungern sollte niemand.
Der Höhepunkt in diesem Jahr war aber die „Stadtfest Rallye“, bei der die Kinder spielerisch die Oldenburger Innenstadt erkunden sollten. Auf dem Laufschein befanden sich Emojis – kleine Piktogramme, die mit drei Antwortmöglichkeiten versehen waren.
Die zugehörigen Fragen galt es nun bei der Rallye zu suchen und schließlich das Kreuz an der richtigen Stelle zu setzen. Gegen 17.30 Uhr hatten die Schnellsten eine Chance auf drei Hauptgewinne und weitere Preise.
Auch viele Mütter und Väter freuten sich über die unterhaltsamen Angebote und den kindgerechten Trubel. Denn das Kinderstadtfest hatte wegen Corona ebenfalls zwei Jahre lang nicht stattfinden können. Nicht ganz ohne Folgen: „Das ist natürlich wieder ungewohnt für die Kinder nach so langer Zeit wieder so vielen Menschen zu begegnen“, hieß es aus einer Familie.
„Wirklich wunderbar“
Dass nun alles wieder wie gewohnt stattfinde, sei deshalb „wirklich wunderbar“, fanden die Eltern. Eine Familie aus Bremen war glücklich darüber, den Weg gemacht zu habenben: „Oldenburg hat wirklich eine tolle Innenstadt. Das macht das Stadtfest hier so sehenswert für die Kinder.“
Ab 18 Uhr bereitete man sich in der Innenstadt dann wieder auf fröhliches Feiern vor und die Familien traten langsam den Weg nach Hause an. „Das ist wirklich mal wieder gut für die Seele gewesen“, schwärmte Vater Stephen Boro, über die gemeinsamen, fröhlichen Erlebnisse mit den Kindern in der Stadt nach zwei Jahren voller Einschränkungen für alle.
