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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Wofür das Geld aus dem Vorjahr eingesetzt wurde

10.11.2018

Oldenburg Es ist ein Millionenprojekt – aber ohne die Spenden aus der NWZ-Weihnachtsaktion wäre es um das ehrgeizige Vorhaben längst nicht so gut bestellt: Mit 300 000 Euro haben die Leserinnen und Leser der „Nordwest-Zeitung“ im vergangenen Jahr das geplante Oldenburger „Kiola“-Heim unterstützt.

Der Begriff „Kiola“ ist ein Kunstwort und bedeutet „Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land“. Dahinter verbirgt sich ein Heim für behinderte Kinder und Jugendliche, die normalerweise in ihren Familien leben. Sie finden gelegentlich Aufnahme bei „Kiola“, um für einige Wochen Urlaub von der Familie machen zu können – und um den Eltern und Geschwistern die Möglichkeit zu geben, sich selbst von der oft anstrengenden Pflege zu erholen und neue Kräfte zu sammeln.

Mit dem finanziellen Grundstock durch die NWZ-Weihnachtsaktion konnte das Projekt „Kiola“ weitere wichtige Schritte nach vorn unternehmen. Inzwischen sind die Organisatoren zuversichtlich, dass ihr Heim im kommenden Jahr gebaut werden kann.

Bei dem Bau, der für zwölf Kinder ausgelegt sein wird, handelt es sich um ein besonderes Bauwerk – es wird überwiegend aus Holz sein. Das bedeutet viel Flexibilität in der Planungs- und Bauphase, aber auch später eine große Nachhaltigkeit und hohe Umweltfreundlichkeit.

Initiiert wurde das Projekt „Kiola“ von Prof. Dr. Michael Albani, der als Chefarzt eines Kinderkrankenhauses in Wiesbaden dort bereits ein ähnliches Vorhaben namens „Zwerg Nase“ umgesetzt hatte. Nachdem er als Ruheständler nach Bad Zwischenahn gezogen war, erfuhr er durch eine Reportage in der „Nordwest-Zeitung“ von den besonderen Herausforderungen, denen sich Eltern behinderter Kinder auch im Oldenburger zu stellen haben.

Nachdem das Diakonische Werk des Oldenburger Landes als Projektpartner und künftiger Betreiber gewonnen war und entsprechende Bedarfsanalysen vorlagen, gingen Albani und seine Mitstreiter in die konkrete Planung des Vorhabens, das inhaltlich an das bereits bestehende Behindertenheim „Haus Regenbogen“ angebunden ist. So ist die Leiterin des „Hauses Regenbogen“, Ute Dorczok, auch Vorsitzende des Fördervereins „Kiola“.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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