Oldenburg - Es riecht nach frischer Erde. Hie und da recken erste grüne Stängel und Blätter sich dem Himmel entgegen. Obgleich die Temperaturen in dieser Maiwoche etwas kühler sind und die Sonne sich nur vereinzelt zeigt, strahlt Elke Riesmeier über das ganze Gesicht. Behutsam setzt sie einen Gemüsesetzling in ein zuvor ausgeschaufeltes kleines Loch, gibt Erde dazu und drückt diese anschließend leicht fest. Elke Riesmeier hat eine neue Feldparzelle für den eigenen kleinen Gemüsegarten gefunden.
Wunschgarten gefunden
„Damit hatte ich dieses Jahr gar nicht mehr gerechnet“, sagt die 61-jährige Oldenburgerin.
Erst Ende April schaltete sie eine Anzeige im Kleinanzeiger der NWZ. Die alte Parzelle stand nicht mehr zur Verfügung. Ihr Hobby, eigenes Gemüse anzubauen, wollte sich dennoch weiter ausüben. „Vor circa drei Jahren wurde ich auf diese Weise aufmerksam auf die alte Parzelle, so dachte ich, funktioniert es hoffentlich auch andersherum“, erzählt Riesmeier. Und das tat es. Das Glück kam schnell. Binnen einer Woche melden sich an die zehn Leute bei ihr, die ihre Gesuch lasen und weiterhelfen konnten.
Selbstversorgung auf knapp 20 Quadratmetern
Nun hat sie knappe 20 Quadratmeter zur Verfügung, ihr Wunsch nach mehr Platz als bisher ist somit auf Anhieb in Erfüllung gegangen. Zufrieden schaut sie auf ihren Mini-Garten. „Ich habe direkt losgelegt und mein Lieblingsgemüse gepflanzt und gesät“. Kartoffeln, Erbsen, Schalotten, Steckzwiebeln, Spinat, Rotkohl, Spitzkohl und natürlich verschiedene Bohnenarten. Die isst sie am liebsten.
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