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Arena für Fußball und Football Die Knights kämpfen für ein neues Stadion in Oldenburg

Die Oldenburg Knights spielen in der zweithöchsten Liga American Football. Sie setzen sich für den Bau eines neuen Stadions in Oldenburg ein.

Die Oldenburg Knights spielen in der zweithöchsten Liga American Football. Sie setzen sich für den Bau eines neuen Stadions in Oldenburg ein.

Piet Meyer

Oldenburg - Die Oldenburg Knights (übersetzt Ritter) sprechen sich für den Bau eines neuen Stadions aus, in dem neben Fußball auch American Football gespielt werden kann. Sportlich spielen die Knights, die zum VfL Oldenburg gehören, in der Zweiten Liga, doch richtet sich der Blick nach vorn und nach oben. Ein neues Stadion gäbe der Entwicklung ihres Sports Auftrieb, heißt es in einer Mitteilung der Ritter.

Wahrnehmung stärken

„Ein potenzielles neues Stadion in Oldenburg ist ein ambitioniertes Langzeitprojekt der GO.KNIGHTS Football GmbH, das sich über die kommenden 3 bis 5 Jahre erstreckt“, erklären die Knights ihr Engagement. Bisher hatten sie sich mit einer Positionierung und Aussagen zum Stadion-Neubau eher zurückgehalten. Die neue Spielstätte hätte nicht nur einen unmittelbaren Einfluss auf das Spielerlebnis und die Fanbasis, sondern würde auch die Wahrnehmung der Knights in der Region und darüber hinaus stärken. Der Neubau sei ein klares, in die Zukunft gerichtetes Signal für hochklassigen Sport in Oldenburg, heißt es in dem Schreiben weiter.

Neben der Weser-Ems-Halle könnte das neue Stadion gebaut werden.

BETRIEBS- UND NUTZUNGSKONZEPT VORGESTELLT Neues Stadion in Oldenburg soll mehr als Fußball bieten

Thomas Husmann
Oldenburg

Ziel der Knights

Ziel der Knights sei es, die Zuschauerzahlen und die Basis der Anhänger erheblich zu erweitern und zu steigern. In diesem Streben spielten Sponsoren und strategische Partnerschaften eine zentrale Rolle. „Wir sind bestrebt, neue Allianzen zu schmieden und bestehende Partnerschaften zu stärken, um das Wachstum der Organisation zu unterstützen“, teilt die Football GmbH weiter mit.

Fans und Unterstützer

Die Fans und Unterstützer kämen aus einem Einzugsgebiet zwischen Elbe und Ems, der Nordseeküste und dem Münsterland. „Doch zusätzlich zur bereits bestehenden Unterstützung richtet sich die sportliche Ausrichtung nun verstärkt auf die niederländische Grenzregion. Hierbei ist das Ziel klar definiert: Sowohl Spieler als auch Fans aus diesem Nachbarland zu gewinnen, um die Mannschaft weiter zu stärken und unsere Ambitionen auf internationaler Ebene voranzutreiben, ohne dabei die bereits etablierte Unterstützung aus den genannten Städten zu vernachlässigen“, schreiben die Knights. Der Oberbürgermeister der Stadt, Jürgen Krogmann, hatte sich klar für den Bau eines neuen Stadions ausgesprochen. Krogmann begrüße die Haltung der Knights und betonte die Bedeutung des Sports für die Stadt. Die Entscheidung über den Neubau des Stadions liegt in den Händen des Rates. Die Knights hoffen auf ein positives Votum. Das Marschwegstadion, das sie sich mit den Leichtathleten und den Fußballern teilen müssten, biete nicht ausreichend Platz, um das Equipment, das für Football notwendig sei, zu lagern, so Knights-Geschäftsführer Holger Völling gegenüber unserer Redaktion. Zudem fehle beispielsweise eine Anzeigetafel. Die Footballer erinnern auch daran, die notwendigen Lagerkapazitäten bei den Planungen für ein neues Stadion einzubeziehen.

Thomas Husmann
Thomas Husmann Redaktion Oldenburg
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