Oldenburg - Die Gruppe Linke/Piraten kritisiert die Reduzierung des Busfahrplans im Zeitraum des Berufsverkehrs. Wie berichtet, gab es Kritik von Kunden, dass der Sicherheitsabstand zwischen den Fahrgästen zum Infektionsschutz in dieser Zeit nicht eingehalten werden könne. „Auch wenn die Busse in der Zeit der Corona-Krise weitgehend wenig besetzt sind, bedeutet das noch lange nicht, dass in Zeiten des Berufsverkehrs ein dichtes Sitzen im Bus hingenommen werden kann“, schreiben Hans-Hennung Adler (Linke) und Jan-Martin Meyer (Piraten). Wenn die VWG wegen des geringeren Fahrgastaufkommens ihre Fahrten reduziere, müsse sie um so mehr in den speziellen Zeiten des Berufsverkehrs ausreichende Zahl von Bussen bereit stellen, damit der Mindestabstand eingehalten werden könne. Die Äußerung von VWG Sprecher Morell Predoehl, wonach in den Bussen Mindestabstände nicht zwingend eingehalten werden müssten, bezeichnet die Gruppe als „unverantwortlich“. „Auch sein Hinweis darauf, dass man doch notfalls einen späteren Bus nehmen könne, ist nicht nachvollziehbar.“
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