Oldenburg - Ein Mann mit einer vermeintlichen Waffe hat am Samstagabend die Polizei in Oldenburg auf den Plan gerufen. Gegen 20.45 Uhr teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass es im Bereich Schloßplatz/Poststraße zu einem Streit zwischen einem Mann und einer Gruppe Minderjähriger gekommen sei.

Dabei habe der Mann eine Pistole aus seiner Socke gezogen und diese demonstrativ in seinen Hosenbund gesteckt, so der Bericht. Als die Polizei eintraf, war der Mann nicht mehr da. Etwa eine Stunde später ging erneut eine Meldung zu dem Mann mit der Pistole ein. Die Beamten trafen ihn in der Nähe des Leffersecks an. Die Pistole steckte immer noch im Hosenbund.

Da der Mann den Anweisungen zum Stehenbleiben nicht nachkam, brachten die Beamten ihn zu Boden. Die Überprüfung der Pistole ergab, dass es sich um eine sogenannte Anscheinswaffe handelt, die von einer echten Pistole kaum zu unterscheiden ist. Der Mann, ein 35-Jähriger aus Oldenburg, stand laut Polizei offensichtlich unter Drogeneinfluss und wurde in Gewahrsam genommen. Wegen des Waffenbesitzes wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Dr. Irmela Herold
Dr. Irmela Herold Online-Redaktion