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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen drei weitere Zeugen

28.02.2019

Oldenburg Im Fall Högel hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg jetzt drei weitere Meineid-Verfahren auf den Weg gebracht. Nach Informationen der NWZ stehen ein ehemaliger Oberarzt, ein ehemaliger Krankenpfleger und eine Betriebsrätin aus dem Klinikum Oldenburg unter Verdacht, als Zeugen im Prozess gegen Niels Högel gelogen zu haben. Högel ist angeklagt wegen 100-fachen Mordes.

NWZ-Spezial: Alle Artikel zum Högel-Prozess in Oldenburg

Gegen vier weitere frühere Mitarbeiter des Krankenhauses, die ebenfalls vor Gericht ausgesagt hatten, laufen bereits Meineid-Verfahren. Falschaussage unter Eid wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.

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„Wir sind verpflichtet, solche Verfahren einzuleiten“, sagte Dr. Martin Koziolek, Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg, am Mittwoch auf Nachfrage der NWZ. Wenn ein Richter Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Zeugen äußere, stehe der Verdacht einer Straftat im Raum. Koziolek weist darauf hin, dass für die Beschuldigten die Unschuldsvermutung gelte.

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Strafanzeige erstattet hat nach eigenen Angaben auch der Zeuge Frank Lauxtermann, der Ende Januar vor Gericht schwere Vorwürfe gegen ehemalige Arbeitskollegen aus dem Klinikum Oldenburg erhoben hatte. Er wirft dem Krankenpfleger, gegen den nun wegen des Meineidverdachts ermittelt wird, Falschaussage und üble Nachrede vor.

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Der Pfleger hatte vor Gericht unter anderem behauptet, dass Lauxtermann zum Zeitpunkt seiner polizeilichen Aussagen 2014/15 psychisch krank gewesen sei. Das sei falsch, so Lauxtermann. Die Staatsanwaltschaft konnte den Eingang der Strafanzeige am Mittwoch noch nicht bestätigen.

Multimedia-Dossier: Der Fall Högel


Alle Texte bisher:   www.nwzonline.de/krankenpfleger-prozess 
Karsten Krogmann Redakteur / Reportage-Redaktion
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