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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Neujahrsempfang In Oldenburg: OB Krogmann kommt als Mutmacher nach Ofenerdiek

27.01.2020

Oldenburg Er wächst und wächst: Der Stadtteil Ofenerdiek ist beliebt. Und dennoch gibt es hier eine Straße, an der niemand wohnt. Obwohl doch „Ofenerdiek der schönste Stadtteil Oldenburgs“ ist. Das findet zumindest Hermann Diercks, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Ofenerdieker Vereine (AGM). Und er sagte es auch laut, als er die Gäste zum zehnten Neujahrsempfang der AGM begrüßte. Da gab es viel Beifall. Auch von denen, die hier zwar nicht wohnen, sich diesem Stadtteil aber aus anderen Gründen verbunden fühlen.

Die Jüngsten

So wie das jüngste Mitglied der AGM: die Awo-Kinderkrippe Grashüpfer. Die Einrichtung am Ostring 108, die 2016 eröffnet wurde, gehört erst seit Beginn dieses Jahres zur Arbeitsgemeinschaft. Leiterin Kerstin Schloßhauer (die auch für die Kita Jan Koopmann, Alexandersfeld, zuständig ist) freute sich, dass sie denn auch gleich Gastgeberin des Empfangs sein durfte. Unterstützt wurden sie und ihr Team selbstverständlich dabei. Allein schon durch das Equipment (Tische und Bänke) des Fördervereins der Jugendfeuerwehr Ofenerdiek.

„Man kennt sich hier. Das heißt auch, dass Neue zwangsläufig mit dabei sind“ attestierte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann der großen Runde von mittlerweile 30 Vereinen. Das sei wunderbar „Als OB kann man sich das in allen Stadtteilen nur wünschen“, sagte Krogmann, der am Freitagabend eine Premiere feierte: Zum ersten Mal war er beim Neujahrsempfang in Ofenerdiek dabei. Das ging Sven Uhrhahn genauso. Aber der Bau-, Verkehrs- und Umweltdezernent ist erst seit Juli 2019 für die Stadt tätig.

Andere zählen längst zu den Stammgästen. Namentlich begrüßte der AGM-Vorsitzende beispielsweise die Sozialdemokraten Dennis Rohde (MdB), Hanna Naber (MdL) und Ulf Prange (MdL) sowie den AGM-Ehrenvorsitzenden Gerold Hogen und Hans-Gerde Tabke, der gerade zum Ehrenmitglied des Bürgervereins ernannt worden ist. „Du hattest damals die gute Idee für den Neujahrsempfang und wir haben jetzt die Arbeit“, sagte Diercks mit einem Augenzwinkern in Richtung Tabke.

Sich vernetzen und gemeinsam etwas für den Stadtteil tun – das alles zählt die AGM zu ihren Aufgaben. Gerade im Jubiläumsjahr gibt es viel zu tun: Ofenerdiek feiert sein 100-jähriges Bestehen. Der Neujahrsempfang war der Auftakt. Das große Stadtteilfest steigt am 12. Juli.

Keine Denkverbote

Den Blick optimistisch nach vorne richten wollte auch der Oberbürgermeister bei seinem Besuch in Ofenerdiek. Und Mut machen. Der Stadt gehe es im Moment gut, auch finanziell. „Wir gehen in die produktive Phase.“ Für Ofenerdiek sei das Thema Bahn wichtig. „Jetzt scheint sich abzuzeichnen, dass es eine juristische Lösung geben wird“, sagte Jürgen Krogmann. Wenn das geklärt sei, „dann sind die Denkverbote vorbei“. Die Machbarkeitsstudie zur Bahnunterführung habe Sven Uhrhahn ja auf dem Schreibtisch.

Besonders genau hingehört hat dann Helmut Friz, Vorsitzender der Traditionsgemeinschaft Jagdbombergeschwader 43. Wie berichtet, muss der Verein bis Ende 2021 sein Heim auf dem Fliegerhorst verlassen, weil der Verdacht besteht, dass sich Kampfmittel unter dem Gebäude befinden. Danach wird das ehemalige Simulator-Gebäude, in dem er seit über 25 Jahren ein Museum betreibt, abgerissen. Wo das Fliegereimuseum mit seiner umfangreichen Sammlung bleiben kann, war – bisher ungewiss.

Krogmann kündigte auch zu diesem Thema eine Lösung an, die schon bald auf den Weg gebracht werden soll. Danach soll der Traditionsgemeinschaft das Gebäude 54 (ehemals Sanitätsstaffel) zu günstigen Bedingungen zur Verfügung gestellt werden. Auf Nachfrage der NWZ sagte Helmut Friz: „Da die zukünftigen Räumlichkeiten für einen Teil der bisherigen Ausstellungsstücke zu klein sein werden, wird bei der Traditionsgemeinschaft bereits die Abgabe von diversen Exponaten vorbereitet. Die Gesamtausstellungsfläche wird deutlich kleiner sein.“

Mehr Einwohner

Nach vorn blicken will die AGM Ofenerdiek im Jubiläumsjahr. Um aber darzustellen, wie sich der Stadtteil allein in den vergangenen zehn Jahren entwickelt hat, musste sich Hermann Diercks um Vergleichszahlen aus der Vergangenheit bemühen. 16 000 Einwohner hatte der Stadtteil damals. Heute sind es 16 775: von A wie Aalweg, wo vor zehn Jahren genau wie heute 48 Menschen wohnen, bis Z wie Züricher Straße, wo die Zahl der Anlieger von 48 auf 76 gestiegen ist. 135 Straßen gibt es in Ofenerdiek. Nur an einer wohnt niemand. Diercks: „An der Großmarktstraße.“

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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