• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Ehrenamtliche treffen stets den richtigen Ton

09.04.2019

Oldenburg Es geht in die letzte Runde: In den vergangenen drei Wochen hat die NWZ bereits 24 Ehrenamtliche vorgestellt, die sich auf ganz unterschiedliche Weise engagieren. Auf dieser Seiten stehen nun die Kurzporträts der letzte acht Kandidatinnen und Kandidaten. Sie alle haben die Chance, mit dem Titel „Oldenburger des Jahres“ ausgezeichnet zu werden.

Bei dieser Aktion von NWZ und Volksbank Oldenburg werden diejenigen Menschen geehrt, die dafür sorgen, dass in dieser Stadt viel Gutes passiert. Die Themenfelder, in denen sie arbeiten, sind ganz unterschiedlich. Manche leiten Chöre, andere sammeln Geld, wieder andere können kaum alle Tätigkeiten aufzählen, für die sie ihre freie Zeit einsetzen.

Alle Nominierten werden für 22. Mai zu einer gemeinsamen Abschlussfeier ins Oldenburger Schloss eingeladen, wo bei kleinen Snacks, Musik und ein paar Reden die „Oldenburger des Jahres“ gekürt werden. Wer das ist, das entscheidet eine Jury, die aus acht Wochengewinnern ihre Favoriten auswählen muss.

Wer in diesen Auswahltopf kommt, das entscheiden die NWZ-Leser. Über unsere Online-Abstimmung kann jeder unter den Herren und Damen jeweils einen Favoriten auswählen. Jeder, der mitmacht, hat zudem die Chance, einen von drei 100-Euro-Scheinen zu gewinnen.

Hier können Sie über ihre Favoriten abstimmen.

Sorgt mit tierischem Besuch für gute Laune

Dagmar Cording

Im Altenpflegeheim Friedas-Frieden-Stift freuen sich die Bewohner, wenn Dagmar Cording vorbeikommt. Beziehungsweise nicht nur über sie, sondern vor allem über Kira und Celino. Seit dem Jahr 2000 besucht die Hundebesitzerin (gemeinsam mit Mitstreiterin Anita Panneman) mit ihren jeweiligen Tieren das Pflegeheim. „Wir gehen mit den Hunden durch alle Abteilungen“, erzählt die 73-Jährige. Die Vierbeiner dürfen bei den Bewohnern aufs Bett, werden gestreichelt und bekommen oft auch ein Leckerli. Die Hunde sind natürlich darauf trainiert, dabei ruhig zu bleiben. Unter den Heimbewohnern sorgt der tierische Besuch stets für gute Laune. „Manche, die sonst kaum noch reagieren, fangen an zu lächeln, wenn sie mit der Hand das Fell berühren.“

Engagiert gegen Kommunikationsbarrieren

Ulla Bartels, Nominierte für Oldenburger des Jahres

Seit 1999 gehört Ulla Bartels dem Allgemeinen Gehörlosenverein Oldenburg an, hier war sie viele Jahre Schriftführerin und ist jetzt erste Vorsitzende. Zudem ist sie seit 2002 Sprecherin der Selbsthilfegruppe für Hörgeschädigte „Unerhört Sympathisch“. Beide Gruppe vereint, dass ihre Mitglieder durch ihre unsichtbaren Hörbeeinträchtigungen an Kommunikationsbarrieren stoßen. Die 56-Jährige sieht ihre Aufgabe darin, durch Aufklärung Hörender im Umgang mit Gehörlosen oder Schwerhörigen dazu beizutragen, dass man aufeinander zugeht, sei es durch Gebärdensprache oder entsprechende Technik. Kein hörbeeinträchtigter Mensch soll sich unter Hörenden einsam fühlen, weil er nicht so mitkommunizieren kann, wie er gerne möchte.

Ist hinter den Kulissen des Museums aktiv

Monika Kock, Nominierte für Oldenburger des Jahres

Das Landesmuseum Natur und Mensch am Damm fand Monika Kock schon immer interessant. Und tatsächlich gibt es auch hier die Möglichkeit, ehrenamtlich zu helfen. Ihre erste Aufgaben ab 2013 war die Digitalisierung und Beschriftung der Negative aus der Völkerkunde. Sehr gern hilft sie auch beim Auf- und Abbau der Ausstellungen zu. „Das ist immer besonders spannend, wenn etwas Neues aus den Magazinen hervorgeholt wird oder Leihgabe aus anderen Museen kommen“, sagt die 65-Jährige. Sie hilft immer dort, wo den Fachkräften die Zeit fehlt. Ihre wichtigste Aufgabe ist der Abgleich der Datenbank mit den Standorten, an denen die verschiedenen Exponate in den Magazinen liegen. Gibt es hier einen Fehler, ist ein Objekt kaum noch auffindbar.

Bringt Erwachsene und Kinder zum Singen

Stephania Lixfeld, Nominierte für Oldenburger des Jahres

Stephania Lixfeld betreut zwei Chöre der Ohmsteder Kirche: Den Projektchor Liederwerkstatt für Jugendliche und Erwachsene leitet sie bereits seit 2006. Er singt und probt immer dann, wenn es einen Anlass gibt. Ein festes Ensemble gibt es nicht. Seit 2013 leitet die 47-Jährige auch den Kinderchor und hat ihn neu sortiert. Hier gibt es zwei Gruppen: eine für junge Sänger im Kindergartenalter und sogar jüngere, eine für Grundschulkinder. Die Kinder treten vor allem im Rahmen von Gottesdiensten auf, standen aber auch schon beim Stadtfest mit Live-Band auf der Bühne. Gern bringt die Soloflötistin des Staatstheaters auch Instrumente in die Proben mit ein, um weitere musikalische Fähigkeiten ihrer Schützlinge zu fördern.

Von Naturschutz bis Plattdeutschunterricht

Günter Brüning Oldenburger des Jahres Portrait

Seit vielen Jahren engagiert sich Günter Brüning in ganz verschiedener Weise ehrenamtlich. So war er für die Oldenburgische Landschaft in der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz, Landschaftspflege, Umweltschutz aktiv und arbeit jetzt noch in der Arbeitsgemeinschaft niederdeutsche Sprache mit. Im Rahmen der lokalen Agenda 21 arbeitete er mit am stadtökologischen Weg und gründete die Gruppe Wasser. Im Inforum arbeite er für das Seniorenradio und hielt Vorträge im Erzählcafé von seinen Reisen durch die ganze Welt, die er als landwirtschaftlicher Berater gemacht hatte. Aktuell gibt der 86-Jährige im Inforum noch plattdeutschen Unterricht und vermittelt die Grundlagen diese Sprache. Dabei setzt auf auf das Lesen aber auch auf das Singen als Vermittlungsmethode.

Setzt sich für seinen Stadtteil ein

Bodo Gerdes, Nominierter für Oldenburger des Jahres

Ende der 90er-Jahr trat Bodo Gerdes dem Bürgerverein Ofenerdiek bei, als sich dieser gegen die Baumschutzsatzung engagierte. Zunächst war er normales Mitglied, seit 2002 ist der heute 67-Jährige aber ununterbrochen als Schriftführer, 2. Vorsitzender und seit vergangenem Jahr auch als Vorsitzender aktiv. Zudem war er auch Trainer beim SV Ofenerdiek und hat für den Verein Fußballturniere organisiert. Als Ur-Ofenerdieker, der sogar im Stadtteil (nämlich in seinem Elternhaus) geboren worden ist, ist es Gerdes ein wichtiges Anliegen, sich für seine Nachbarschaft einzusetzen. Geduld ist dabei ebenso wichtig wie das Nachhaken, wenn es um langwierige Themen wie Verkehrsprojekte geht. Auch wenn es manchmal lange dauert, bis Entscheidungen in der Politik gefällt werden: „Es macht schon Spaß.“

Bücherflohmarkt bring Geld für Kinderfreizeit

Heiko Meyer, Nominierter Oldenburger des Jahres

Im Jahr 2014 wurde ein Förderverein für die Tagesstätte Bocherswege gegründet, wo Heiko Meyers Frau arbeitet. Als ein Jahr später ein neuer Kassenwart gesucht wurde, war er dabei. Da dem Verein Geld fehlte, um wirklich etwas zu bewirken, kam er auf die Idee, einen Bücherflohmarkt zu organisieren. Nach einem Flyer und einer Ankündigung in der NWZkamen die Bücher „schubkarrenweise“, wie der 62-Jährige erzählt. Seitdem hat Meyer viel zu tun mit dem Sichten, Reinigen und Ordnen. Zweimal im Jahr gibt es einen Flohmarkt, das nächste Mal am Sonntag, 28. April, von 10 bis 17 Uhr. Durch die Veranstaltung kommen jedes Mal um die 3000 Euro zusammen. Mit dem Geld bezuschusst der Förderverein zum Beispiel die Wassersportfreizeit für die Kinder der Tagesstätte in Holland.

Leitet musikalischen Freundeskreis

Kalle Popp, Nominierter für Oldenburger des Jahres

Karl-Heinz „Kalle“ Popp gehört zu den bekanntesten Musikern in der Stadt. Er musiziert aber nicht nur selbst, sondern bringt auch andere zum Singen, nämlich die Mitglieder des Gospelchors „Sound & Joy“. Als 2005 das Kulturzentrum Ofenerdiek geplant wurde, gab es die Idee, solch einen Chor zu gründen. „Ich dachte, man sitzt am Anfang mit ein paar Leuten gemütlich im Kreis“, erzählt der 70-Jährige. Zur ersten Probe kamen dann aber 50 Leute. Popp beschreibt diese Chorarbeit nicht nur als Musik, sondern als „großen Freundeskreis“. Geprobt wird wöchentlich am Deelweg mit 70 bis 80 regelmäßig aktiven Teilnehmern. Von vielen Veranstaltungen ist der Chor den Oldenburgern bekannt. Er sang auch schon häufig für den guten Zweck, zum Beispiel im Rahmen der Weihnachtsaktion.

Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2114
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.