• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

„oldenburger Des Jahres“ Gesucht: Ehrenamts-Aktion geht in die letzte Runde

31.03.2020

Oldenburg Auf geht’s in die letzte Runde: Was der Verein I-Punkt-Hilfe (im Bild) bei seinem Besuch auf dem Kramermarkt vermutlich öfter gehört hat, gilt auch für die Aktion „Oldenburger des Jahres“. Noch einmal stellen wir auf dieser Seite acht Menschen vor, die es verdient haben, von NWZ und Volksbank Oldenburg ausgezeichnet zu werden.

Sie alle nutzen einen Teil ihrer Freizeit, um – jeder auf seine Weise – Oldenburg noch ein bisschen lebenswerter zu machen. Ob sie nun in der Vorstandsarbeit aktiv sind oder vor allem ganz praktisch mit anpacken – sie tun es zum Wohle anderer.

Dieser Einsatz soll nun belohnt werden. Insgesamt 32 Menschen haben wir bei der Ehrenamts-Aktion vorgestellt. Insgesamt werden daraus acht Wochengewinner gekürt. Eine hochkarätig besetzte Jury wird im Anschluss entscheiden, welche Frau und welcher Mann sich demnächst „Oldenburger des Jahres“ nennen dürfen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Wer in dieser Woche die Chance bekommt, darüber dürfen wie immer die NWZ-Leser entscheiden. Jeder kann sich beteiligen und bei der Abstimmung unter den Männern und Frauen jeweils einen Favoriten wählen. Unter allen, die sich daran beteiligen, verlosen wir drei Mal 100 Euro. Zur Abstimmung geht es hier.

Feuer und Flamme für den Malteser Hilfsdienst

Martha Thomas ist seit 1972 für den Malteser Hilfsdienst Oldenburg ehrenamtlich tätig. Sie machte eine Ausbildung zur Schwesternhelferin und pausierte ihren Dienst zwischenzeitlich, als sie Kinder bekam. 1988 gründete Thomas dann den Seniorennachmittag. Dieser läuft heute noch und findet alle vier Wochen statt. Sie hat hierfür sogar ein Liederbuch entworfen. Es enthält alte Lieder mit neuen Texten. Auch am Treffen der Malteser Schwesternhelferinnen ist sie beteiligt. Gleichzeitig sammelt sie Spenden für Sozialwaisen in Weißrussland, unter anderem durch Flohmärkte. Die Zuwendungen bringt sie mit viel Freude selbst vor Ort vorbei.

Mit Jannosch geht sie raus in die Welt

Karin Rusche unterstützt die Arbeit des Vereins I-Punkt-Hilfe. Dieser möchte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen und in besonderen Lebenslagen in ihrer Freizeitgestaltung und bei der Teilhabe am kulturellen Leben unterstützten. Der „I-Punkt“ der 50-Jährigen heißt Jannosch und ist Epileptiker. Ein Mal die Woche holt sie den 14-Jährigen aus dem Wohnheim und sie unternehmen fünf Stunden lang das, wozu er Lust hat. Es geht mit dem Bus durch Oldenburg, mit dem Zug nach Bremen oder ins Cloppenburger Land, manchmal ins Olantis oder in die Freizeitstätte Kreyenbrück. Und diese Zeit genießen beide sehr.

Seit Jahren aktiv für das Mädchenhaus

Rita Korn begleitet das Mädchenhaus seit der Gründung. Ziel des Hauses ist es, Mädchen und junge Frauen in ihrer Selbstbestimmung zu unterstützen und ihre Teilhabe an der Gesellschaft zu fördern. Seit 2005 ist Korn im Vorstand, speziell als Kassenwartin. Bei Bedarf wird die 73-Jährige auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit hinzugezogen und arbeitet mit an Texten, Entwürfen für Medien und Sponsoren. Mit der Geschäftsführung ist sie im regelmäßigen Austausch. Gerne begleitet sie alle engagierten Mitarbeiterinnen und die Geschäftsführerin auch auf den Betriebsausflügen, wo sie sich von der Energie und Motivation des Teams anstecken lässt.

Im Besuchsdienst und bei der Suppenküche

Seit 2016 ist Rita Carrels in der Kirchengemeinde Osternburg ehrenamtlich aktiv. Sie betreut eine alte Dame, die an Demenz erkrankt ist. Regelmäßig besucht sie sie zu Hause, geht mit ihr spazieren, trinkt mit ihr Tee und springt im Alltag ein, wenn die Tochter der Dame unterwegs ist. „Es ist schon ein bisschen wie mein zweites Zuhause“, sagt die 67-Jährige. Einmal in der Woche unterstützt sie zudem das Team der Suppenküche im Gemeindehaus am Erikaweg. Erst gibt es Kaffee und Kekse, dann teilt sie gegen einen Obolus Suppe und Nachtisch aus. Zum Essen kommen vor allem Senioren, die Gemeinschaft suchen. „Auch ich genieße den Kontakt zu den Gästen.“

Ex-Marine-Soldat setzt sich für Senioren ein

Peter List hat sich schon während seiner Dienstzeit als Marine-Soldat bei der „Aktion Stefanie“ im Vorstand eingesetzt. Ab 2008 war er mehrere Jahre Fahrer bei der Tafel. Anschließend trat er 2016 in die Seniorenvertretung der Stadt Oldenburg ein. Seitdem gehört er ebenfalls dem Arbeitskreis Senioren des Präventionsrates Oldenburg an, den er seit 2018 leitet. In Oldenburg führte der 64-Jährige die Notfalldose ein, von der bis jetzt schon knapp 2500 Stück abgegeben wurden. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Kameradschaft der Ehemaligen, Reservisten und Hinterbliebenen Oldenburg. Er ist Mitglied im Vorstand Vereint für Senioren der „Sieben Eichen“.

Ehemaliger Abgeordneter engagiert sich vielseitig

Wolfgang Wulf, früher SPD-Landtagsabgeordneter, ist vielseitig ehrenamtlich engagiert. Der 68-Jährige ist Mitglied im Bezirksvorstand der Arbeiterwohlfahrt. Außerdem ist er Vorsitzender des Fördervereins des Jobpatenprojekts Oldenburg. Dem Beirat der Oldenburgischen Bibliotheksgesellschaft steht er ebenfalls vor. Im Beirat des Horst-Janssen-Museums ist er Mitglied und versucht außerdem, die Arbeit der Oldenburger kulturellen Fördervereine zu koordinieren, die die wichtigsten kulturellen Einrichtungen Oldenburgs unterstützen. Mit Nennung seiner Arbeit im Gartenwegeverein Friedrich-August-Platz ist noch lange nicht alles aufgezählt.

Er sorgt für ein volles Tanzparkett

2006 gründete Dirk Volkmann den Tanzclub Oldenburg, weil es kein Lokal mehr zum Tanzen gab. Die Tanzabende fanden über die Jahre in verschiedenen Gaststätten statt. Volkmann veranstaltet Tanzmarathons und Live-Tanzpartnerbörsen. 2012 schloss er sich dem Tanz-Turnier-Club (TTC) an. Seitdem bildet der Tanzclub die Partytanzabteilung des TTC, die sich ständig wachsender Beliebtheit erfreut. Bei den wöchentlichen Übungsabenden stellt Volkmann sein Programm aus einem Repertoire von 56 verschiedenen Tänzen zusammen. Bei Veranstaltungen des TTC steht Volkmann regelmäßig als Fotograf an der Fläche und sorgt für Musik bei den Tanzpartys.

Als Trainer den Spaß beim Fechten vermitteln

Mit dem Fechten hat Wilfried Lipinski 1969 begonnen, war bis zu einem Unfall 1980 auf dem Weg zu einem Fechtturnier national schon ein sehr erfolgreicher Fechter. Er ließ sich von den schweren Folgen des Vorfalls nicht unterkriegen und begann mit dem Rollstuhl-Fechten. 1998 schloss er seine Ausbildung zum Fechtmeister der Akademie der Fechtkunst Deutschland ab und machte aus Spaß seinen Trainerschein. Im Fechtclub zu Oldenburg ist er seit 2003. Seine persönlichen Ziele sind, Jugendlichen die Technik und durch das Erlernte die Freude am Fechtsport zu vermitteln, damit sie durch den Sport lernen, sich im Leben durchzusetzen.

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2114
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.