OLDENBURG - Wenn Nordkorea als Gast in den UN-Sicherheitsrat geladen ist und sich 700 Schüler in der Weser-Ems-Halle versammeln, dann steht eines fest: Die nächste OLMUN, also Oldenburg Model United Nations, findet wieder statt. Vom 26. bis zum 29. Juni treffen sich Schüler der Oldenburger Gymnasien mit Jungen und Mädchen aus aller Welt, um die Arbeit der Vereinten Nationen (UN) so realitätsnah wie möglich zu simulieren.

Rund 120 Schüler im Alter von 13 bis 20 Jahren reisen dazu aus dem Ausland, zum Beispiel aus Mexiko und Jordanien, an. Sie werden in Gastfamilien vor Ort untergebracht und diskutieren während der Konferenz mit den Oldenburger Schülern weltpolitische Themen.

Die Organisation der Veranstaltung liegt komplett in Schülerhand. Am Donnerstagnachmittag trafen sich rund 20 Schüler bei „Generalsekretärin“ Catharina Jantos zur Vorbereitung der Konferenzmappen für die 700 Teilnehmer. Neben einem bunten Rahmenprogramm haben die Abiturienten auch Gastredner eingeladen: So wird zum Beispiel Birgit Lode von der Stiftung Wissenschaft und Politik einen Vortrag halten. Auf der Agenda stehen konkrete Fragestellungen, vor allem zum Umweltschutz.

Trotzdem kommen Menschenrechtsthemen nicht zu kurz. Die ganze OLMUN steht unter dem Motto „Sieben Milliarden Gründe, um eine Veränderung anzustoßen“ – wie aus der Pistole geschossen erklären die Organisatoren, dass die Marke der Weltbevölkerung bereits im vergangenen Oktober erreicht wurde. Wer zuschauen möchte, kann als Gast teilnehmen und meldet sich unter Tel. 01 76/10 44 13 01.