Oldenburg - Die Idee, am Utkiek trotz Corona-Zeiten Konzerte zu organisieren, war ein Volltreffer. Das haben die Resonanz und Stimmung auf dem Areal auch an den letzten Tagen gezeigt – mit Konzerten von Pohlmann und am Sonntag Volker Rosin. Veranstalter Maik Böse sagte am Ende: „Wir sind definitiv sehr zufrieden.“
Erste Erfahrungen waren mit dem Konzept bereits in Westerstede und Aurich gesammelt worden, zum Teil unter etwas schlechteren Wetterbedingungen, der größte Erfolg stellte sich dann aber an den vergangenen drei Wochenenden in Oldenburg ein.
Maik Böse sagt: „Das war ein richtiger Hype, und es ist super angekommen. Aber es war auch wirklich gut: sicher und schön, bei passendem Wetter. Es gab auch viel mehr Rückmeldungen als sonst, von allen Seiten, die Besucher haben sich bedankt, dass wir das auf die Beine gestellt haben. Das hat uns selbst auch gut getan.“
Viele wünschten sich, dass es auch nach der Ausnahmezeit unter Corona-Bedingungen mit dieser Form der Konzerte am Utkiek weitergehen solle. Böse: „Es war auch wirklich besonders, ein entschleunigter Modus, mit Picknick, ruhig, wie ein privates Gartenkonzert, es war genau das Richtige, auch am richtigen Ort.“
Seit dem 31. Juli hatte Böse mit den Veranstaltungen das langsam wieder anlaufende Kulturleben in der Stadt bereichert. Dazu wurde die Fläche unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln –in eine Spielwiese für Künstler und Mitwirkende aus Livemusik, Kinderunterhaltung und Yogasport verwandelt. Vor der grünen Kulisse am Osternburger Utkiek traten Künstler wie Cassandra, Flo Mega, Pohlmann, Tom Beck und viele andere auf, mit unterstützt durch LzO, Öffentliche, AOK, NWZ und Bremen Vier.
