Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Institut für Ökonomische Bildung leitet junge Wirtschaftsforscher an Schüler mit kritischem Blick auf „Social Media“

Will einen kenntnisreichen und kritischen Umgang mit Social Media ermöglichen: Janosch Schierke (re.) ist Lehrer der Profilklasse „Wirtschaftslehre + Wirtschaftsethik“ am Herbartgymnasium, hier im Social-Media-Workshop mit dem IÖB-Institut in der 9. Klasse.

Will einen kenntnisreichen und kritischen Umgang mit Social Media ermöglichen: Janosch Schierke (re.) ist Lehrer der Profilklasse „Wirtschaftslehre + Wirtschaftsethik“ am Herbartgymnasium, hier im Social-Media-Workshop mit dem IÖB-Institut in der 9. Klasse.

IÖB

Oldenburg - Nicht alles einfach und auch nicht alles gut: Jugendliche stehen bei „Social Media“ im Spannungsfeld von Wirtschaft, Ethik und Digitalisierung: Influencer-Marketing, Filterblasen, zugeschnittene Zielgruppen-Botschaften (Microtargeting), Schutz persönlicher Daten und Cybermobbing sind Beispiele.

Das Herbartgymnasium hat das zum Thema gemacht – in einem Workshop über „Social Media“ in ihrer tablet-gestützten Profilklasse „Wirtschaftslehre + Wirtschaftsethik“ des 9. Jahrgangs, angeleitet vom Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) im Rahmen des Bildungsprogramms „Wirtschafts.Forscher!“.

Die Schüler diskutierten gleich eingangs lebhaft die Potenziale und Risiken von Algorithmen und mögliche Folgen der Preisgabe persönlicher Daten im Internet. In den kommenden Wochen erforschen sie die Zusammenhänge der Social-Media-Welt auf der Basis eigener Fragen. „Sie entscheiden über Inhalt und Form ihres im Projekt zu entwickelnden Produktes. Die Ideen sprudelten schon zum Ende des Einführungsworkshops“, sagt Svenja Grebener vom IÖB.

Basis für Entscheidungen

Die Schüler seien auf eine immer komplexer werdende Wirtschaftswelt vorzubereiten, sieht Janosch Schierke, Lehrer der Profilklasse „Wirtschaftslehre + Wirtschaftsethik die Aufgabe. Schierke: „Das macht eine fundierte sowie reflektierte Entscheidungsgrundlage für ihr Handeln unerlässlich. Das zu schaffen, ist mein täglicher Ansporn.“ Ökonomische Bildung leiste einen erheblichen Beitrag zu diesem Teil der Allgemeinbildung.

Schierke sagt über das „Wirtschafts.Forscher!“-Programm: „Es setzt mit den virtuellen Lernräumen und der Themenvielfalt an der Lebenswirklichkeit der Schüler und Schülerinnen an. Es setzt den klassischen Unterricht aus und ermöglicht eine Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven.“

„Wirtschaftsforscher“

Das Institut für Ökonomische Bildung ist seit 2014 am Bildungsprogramm „Wirtschafts.Forscher!“ beteiligt, das solche Themen aufbereitet. In Zusammenarbeit mit der PwC-Stiftung, dem Verein Education Y, der Medienagentur freiwerk B und der Karl-Schlecht-Stiftung „zielt es auf eine fachlich fundierte, mehrperspektivische und problemorientierte Auseinandersetzung mit wirtschaftsethischen Fragestellungen, die an die Herausforderungen der Lebenswelt von Jugendlichen anknüpft und dabei alle Akteure und Ebenen ökonomischer Entscheidungen und Prozesse einbezieht“, sagt Svenja Grebener.

Das Programm unterstütze verantwortungsbewusstes Entscheiden und Handeln von Schülern der Klassen 8 bis 10 an allgemeinbildenden Schulen und fördere ihr Interesse an der Gestaltung einer zukunftsfähigen Wirtschaft und Gesellschaft.

Teil des Programms sind Veranstaltungen für Lehrkräfte, Schulworkshops und die digitale Lehr- und Lernplattform Wi.Fo!-Lab.

Karsten Röhr
Karsten Röhr Redaktion Oldenburg
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Protagonisten vor der Baustelle (v.l.): Kulturamtsleiterin  Christiane Cordes,  EGH-Betriebsleiter Klaus Büscher,  OB Jürgen Krogmann,  Bauleiter Sebastian Rudy und Museumschef  Steffen Wiegmann

DEUTLICH TEURER ALS GEPLANT 55 Prozent mehr – Oldenburger Stadtmuseum soll nun 26,4 Millionen Euro kosten

Thomas Husmann
Oldenburg
Wird als erste Zeugin im Untersuchungsausschuss angehört: Finanz-Staatssekretärin Sabine Tegtmeyer-Dette (Grüne)

SITZUNG MEHRFACH UNTERBROCHEN Untersuchung zur Beförderung in Weils Staatskanzlei beginnt mit Eklat

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Meinung
Am 3. Mai ist Tag der Pressefreiheit.

TAG DER PRESSEFREIHEIT Vom Glück, in einem freien Land zu leben

Ulrich Schönborn
Oldenburg
Auf Borkum wurden Ende April rund 20 Säcke mit bislang unbekanntem Inhalt angeschwemmt.

WAS WURDE ANGESCHWEMMT? Borkumer Drogenfund bleibt ein Rätsel

Axel Pries
Borkum
Symbolbild

UNFALL IN OLDENBURG Angetrunkener Radfahrer von Auto erfasst – schwer verletzt

Oldenburg