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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Prügelaffäre: Oldenburg: Ratsherr Zemke verlässt nach Prügelattacke Stadtrat und CDU

21.04.2010

OLDENBURG Fünf Tage nach der Prügelattacke auf Parteifreund Sascha Fankhänel hat Rainer Zemke die Konsequenzen gezogen: Der 40-Jährige legt sein Mandat nieder. Und: Er tritt auch aus der CDU aus.

Dies bestätigte CDU-Kreisvorsitzender Olaf Klaukien am Dienstag der NWZ.

Rückblick: Bei einem Bürgerforum zum Thema Bahnlärm am vergangenen Mittwoch leistete sich der Ratsherr eine folgenschwere Entgleisung. Am Ende der Veranstaltung attackierte er seinen Parteifreund Sascha Fankhänel zunächst verbal, dann streckte er ihn mit mehreren Fausthieben nieder. Hintergrund: Fankhänel hatte offenbar die Präsentation von Zemke nicht zu dessen Zufriedenheit per Computer auf eine Leinwand übertragen.

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Der niedergeschlagene CDU-Mann erstattete noch am nächsten Tag Anzeige wegen Körperverletzung. Zemke entschuldigte sich zwar prompt, machte aber in der NWZ  deutlich, weiter im Rat für die CDU arbeiten zu wollen. Warum er doch Rat und CDU verlässt? Zemke war am Dienstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Mit dem Rücktritt des 40-Jährigen verliert die CDU ein Mandat im Rat. Denn: Der Nachrücker wird Willi Bölts. Er kommt nicht von der Union, sondern von der BfO („Bürger für Oldenburg“). Für diese Wählergemeinschaft war Zemke 2006 in den Rat eingezogen. Nach einem Streit nabelte sich die dreiköpfige BfO-Fraktion von ihrer Basis ab und gründete die WfO. Die verließ Zemke im Juni 2008 überraschend in Richtung CDU.

Derweil laufen noch die Ermittlungen der Polizei gegen Zemke wegen Körperverletzung. Nach Abschluss der Ermittlungen muss die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob sie Anklage erhebt. Körperverletzung kann mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft werden.

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