OLDENBURG - Über 100 Teilnehmer kamen zum Behindertenreittag. Sie zeigten die ganze Bandbreite therapeutischen Reitens.
Von Christian Quapp
OLDENBURG - 25 Jahre ist es her, dass die Reit- und Fahrschule Oldenburg zum ersten Mal mit einen Behindertenreittag auf die Möglichkeiten des therapeutischen Reitens aufmerksam gemacht hat. Zum Jubiläum in diesem Jahr musste das Programm also etwas ganz Besonderes werden.Zehn Gruppen mit über 100 aktiven Teilnehmern waren teilweise von weither mit Bussen angereist, um ihr Können auf dem Pferderücken zu demonstrieren. Auf dem Programm standen alle Sparten des therapeutischen Reitens: Hippotherapie, also Krankengymnastik auf dem Pferd, heilpädagogisches Voltigieren und Reiten als Sport für Behinderte.
Mit viel Liebe zum Detail, als Tiger und wilde Raubkatzen verkleidet, zeigten die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen unter dem Applaus der zahlreichen Zuschauer ihre Kunststücke. Zum Abschluss bekam jedes Pferd eine Schleife und eine Decke, jeder Teilnehmer eine Urkunde und eine Schleife überreicht.
Das Jubiläum wurde auch mit einem Empfang in den Räumlichkeiten der Reit- und Fahrschule Oldenburg (RFO) an der Sandkruger Straße gefeiert. Der Vorsitzende Jan-Dirk Sanders begrüßte u.a. den niedersächsischen Wissenschaftsminister Lutz Stratmann und Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler. Sanders nutzte die Feier auch, um Anita Seidel und Gabriele von Kries, die sich intensiv um das Therapeutische Reiten kümmern, mit der goldenen Ehrennadel des Vereins auszuzeichnen.
