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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Im Wettstreit mit Zeit, Raum und Feuer

24.08.2018

Oldenburg Wie sinnvoll und erkenntnisreich wäre wohl eine Übung, in der die Aufgabenstellung bereits Wochen zuvor bekannt ist? Eben. Genau aus diesem Grund werden die Freiwilligen Einsatzkräfte der Oldenburger Ortsfeuerwehren auch nicht erfahren, was sie an diesem Samstag irgendwann und irgendwo im Stadtgebiet erwartet. Nur so viel: „Retten, löschen, bergen, schützen“ – also die vier auf dem Feuerwehr-Signet (Mitte) verzeichneten Grundtätigkeiten – wird da garantierter Bestandteil des zu leistenden Portfolios sein.

Keine Panik!

Am 25. August veranstalten die hiesigen Ortsfeuerwehren von 14 bis 19 Uhr also eine „Übung mit Wettkampfcharakter“, so heißt es. An gleich fünf Einsatzstellen im Stadtgebiet müssen die Einheiten umfangreiche Aufgaben erledigen. Bevor also eine Panik in den Sozialen Medien ausbricht, weil sich hier wie dort die großen Feuerwehr-Fahrzeuge in Kolonne fortbewegen: Keine Sorge, all das dient tatsächlich nur der Sicherheit – auch wenn es zunächst noch wie ein großer Freizeit-Spaß klingt.

Denn Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung müssen da bewältigt und gleichsam trainiert werden, unter anderem. „Insbesondere umsichtiges und einsatztaktisch richtiges Verhalten werden geprüft“, heißt es da von der Stadt zum regelmäßigen Leistungstest.

Davon profitiert vor allem die Amtsleitung der Berufsfeuerwehr, aber auch der Stadtbrandmeister Bernhard Möller. Schließlich erfahren sie auf diesem Weg, wo möglicherweise noch etwas in Taktik und Technik bei den Freiwilligen nachjustiert werden müsste.

Vor einem Jahr bekamen es die Einsatzkräfte mit sechs schwierigen Szenarien zu tun. Da war beispielsweise das Opfer mit durchbohrtem Bein oder der auslaufende Gefahrenguttransporter.

Pokal für die Besten

Da war aber auch ein Autounfall und eine verschüttete Puppe, die es zu befreien galt. Natürlich werden es die Feuerwehrleute an diesem Wochenende nicht mit gleichen Szenarien zu tun bekommen, sehr wohl lässt sich’s aber daran orientieren. Sprich: Es wird (kunst-)blutig, laut, dreckig und fies. Wer das alles möglichst erfolgreich hinter sich bringt, Leben rettet und Menschen vor weiterem Ungemach schützt, erhält als Stadtsieger bestenfalls den ausgelobten Pokal. Um einen gewissen Anreiz zu setzen, wie es da heißt. Alle Ortsfeuerwehren müssen der Gerechtigkeit halber alle Stationen absolvieren. Den Staffelstab zur Ausrichtung und Planung der jeweiligen Stationen hat dafür die Ortsfeuerwehr Osternburg von den Ofenerdiekern übernommen.

Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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