OLDENBURG - Oldenburg ist nicht Köln oder Düsseldorf. Während dort die Menschen zu Tausenden auf die Straßen eilten und ausgelassen ihre Rosenmontagsumzüge feierten, war die Faschingsstimmung im hohen Norden eher verhalten. Und doch machte sich eine Hand voll nordischer Narren auf zum Marsch auf das Oldenburger Rathaus. 14 Jecken folgten Geert Haase, Präsident des Karnevalsvereins Blau-Rot Oldenburg. Im Gefolge befand sich das Oldenburger Prinzenpaar Harnfried VII. und Dienchen I. sowie das Bremer Prinzenpaar Frank I. und Renate III. vom Bremer Karnevalsverein.

Ziel der Karawane war der große Sitzungssaal. Dort empfing Oberbürgermeister Gerd Schwandner, in schwarz gekleidet und mit Narrenkappe, um Punkt 11.11 Uhr die buntverkleidete Truppe. Diese gab dem Stadtoberhaupt den Schlüssel des Rathauses, den sie zum Anfang der Karnevalssaison im November zur symbolischen Machtübernahme an sich genommen hatten, zurück.

Zuvor erhielt Schwandner einige Worte der Kritik an seine bisherige Amtszeit. So ließ sich Haase etwa über die geplante Asphaltierung der Lange Straße aus. Beendet wurde die Zeremonie mit einem lauten „Oldenburg Helau“ und „Bremen Ahoi“.

Im Oldenburger Kinderkrankenhaus feierten die kleinen Patienten eine fröhliche Faschingsfete. Neben Mal-, Bastel- und Schminkaktionen zog Zauberer Jakabi die Kinder in den Bann.

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