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Aktualisiert vor 23 Minuten.

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Polizei fahndet nach Räuber in Oldenburg

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Dieser Oldenburger räumt im TV 500.000 Euro ab

12.06.2018

Oldenburg Es war anstrengend, dreckig und erforderte jede Menge Hirnschmalz, doch am Ende des Abends konnte Leif Antonschmidt zwei Koffer voller Geld sein Eigen nennen. Insgesamt 500 000 Euro gewann der aus Oldenburg stammende Doktorand am Samstagabend in der ProSieben-Show „Schlag den Henssler“.

In der Live-Sendung treten Kandidaten gegen den Moderator Steffen Henssler in maximal 16 Spielen gegeneinander an. Der Spieler, der zuerst 61 oder mehr Punkte erreicht, gewinnt die Show. Der Clou ist, dass die Punktzahl für ein gewonnenes Spiel der Position des Spiels innerhalb der Spielreihenfolge entspricht: für das erste Spiel gibt es einen Punkt, für das zweite zwei und so weiter.

Sehen Sie noch mal alle Spiele

Dass Antonschmidt ein geeigneter Kandidat für das Duell war, konnte der 29-Jährige durch seine sportlichen Aktivitäten unterstreichen. „Ich schwimme, seit ich fünf Jahre alt bin und nehme auch an Triathlons teil“, berichtete er im Gespräch mit der NWZ. Außerdem sei er Torwart beim Fußball, genau wie sein Vater, der früher für den VfB Oldenburg zwischen den Pfosten stand.

Unglaubliche Befreiung

Die Auswahl der Kandidaten lief in der Sendung am Samstagabend nicht wie gewohnt ab. Statt die Zuschauer über eine Abstimmung entscheiden zu lassen, wer gegen Steffen Henssler das Duell bestreiten soll, mussten die Kandidaten gegeneinander antreten. „Es war eine unglaubliche Befreiung, diesen Vorentscheid zu gewinnen, danach war die Show für mich nur noch ein Genuss“, sagte Antonschmidt.

Entspannt war es für den 29-Jährigen, der an der Universität Göttingen promovieren will, wohl vor allem deshalb, weil er so deutlich in Führung ging. Nach zehn Spielen stand es schließlich 50:5 für den Doktoranden der physikalischen Chemie, der von da an für den Gesamtsieg nur noch ein Mal gegen Henssler gewinnen musste, um die Show zu entscheiden.

Den Show-Kontrahenten, den ehemaligen Fernsehkoch Henssler, hat Antonschmidt als sympathisch und mit großem Kampfgeist wahrgenommen: „Vor allem vor der Show hatte ich Respekt vor ihm als Gegner.“

Im Spiel „Zuordnen“ konnte sich der Herausforderer schließlich gegen Henssler durchsetzen und gewann mit 63:28 Punkten. „Unglaublich viele Leute haben mir zum Sieg gratuliert, viele davon auch aus Oldenburg“, berichtete der 29-Jährige. Am besten gefallen habe ihm das Spiel, in dem er mit einem Auto einen Parcours habe fahren müssen. Am anstrengendsten sei das „Schaufel-Duell“ gewesen, bei dem es darum ging, Sand auf Waagen zu schaufeln. „Das merke ich heute noch“, sagte Antonschmidt am Montag nach seinem Auftritt.

Was der glückliche Sieger mit den 500 000 Euro machen will, steht noch nicht ganz fest. Eines ist aber sicher: „Ich verreise gerne und werde den Gewinn auch für eine Weltreise nutzen, ansonsten will ich erstmal so wenig wie möglich verändern“, sagte Antonschmidt. Er habe nicht vor auszurasten.

Finanzamt spricht mit

Ob er das Geld komplett behalten darf, entscheidet das zuständige Finanzamt. „Es muss geprüft werden, ob es sich um ein reines Glücksspiel wie zum Beispiel beim Lotto handelt. In dem Fall wäre der Gewinn nicht zu versteuern“, erklärte Dr. Christian Kläne, stellvertretender Leiter des Finanzamtes Oldenburg. Handle es sich aber um ein Leistungsverhältnis, was anhand eines Kriterienkataloges beurteilt werde, müsse der Gewinn versteuert werden.

Wolfgang Alexander Meyer
Volontär, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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