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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Möglicher Bombenfund in Oldenburg: Stadt plant Evakuierungs-Aktion für rund 4000 Menschen

12.07.2022

Oldenburg Eine große Evakuierungsaktion, von der rund 4000 Menschen betroffen sind, wird es an diesem Donnerstag, 14. Juli, dem ersten Tag der Sommerferien, in Oldenburg geben. Wie die Stadt mitteilt, ist bei Bodensondierungen auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes ein Bomben-Verdachtspunkt in der Nähe des Tower-Gebäudes entdeckt worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen geht momentan davon aus, dass es sich um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Genaueres würde sich jedoch erst sagen lassen, wenn der Verdachtspunkt geöffnet sei. Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, soll die Fundstelle weiter untersucht und gegebenenfalls die Bombe vor Ort entschärft werden.

Die Evakuierung

Dafür ist es erforderlich, dass am Donnerstag, ab 8.30 Uhr, ein Gebiet mit einem Radius von 1000 Metern um den Fundort in Dietrichsfeld und Alexandersfeld evakuiert wird. Das betrifft unter anderem die Straßen Brookweg und deren Abzweigungen bis einschließlich Tondernstraße, Teile des Mittelwegs und Rauhehorstes sowie Teile von Alexandersfeld, Haßforter Straße, Am Alexanderhaus, Schinkelstraße, Berliner Straße und Pariser Straße sowie Teile des Brokhauser Wegs. Die Alexanderstraße wird vom Schwarzen Weg bis zum Bürgerbuschweg voll gesperrt, die Busse der VWG werden umgeleitet. Betroffen sind unter anderem auch die Kindergärten Sankt Christophorus (Brookweg), die Katholische Kindertagesstätte Heiliger Alexander (Zum Offizierskasino), die Kinderkrippe Schneckenhaus (Friedlandstraße), der Hort Schülerinnentreff (Alexanderstraße) sowie die Seniorenresidenz Alexandersfeld (Schinkelstraße 1).

Eine Sammelstelle

Eine Sammelstelle wird in der Mensa des Neuen Gymnasiums (Alexanderstraße 90) eingerichtet. Sie steht ab 8.15 Uhr zur Verfügung. Die Stadt, die Feuerwehr und die Polizei appellieren an alle Menschen, sich zu ihrer eigenen Sicherheit ab 8.30 Uhr nur noch außerhalb des Radius’ aufzuhalten beziehungsweise ihre Wohnungen und Häuser rechtzeitig zu verlassen und erst nach Vollzugmeldung wieder zurückzukehren.

Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen können sich an das Service-Center der Stadt unter Telefon 0441/2354500 (Montag bis Mittwoch von 7 bis 18 Uhr, Donnerstag, 14. Juli, ab 6 Uhr) wenden und einen Fahrdienst anfordern. Anwohner werden kurzfristig mit Handzetteln auf die Evakuierung hingewiesen und mit weiteren Infos versorgt. Online stellt die Stadt alle relevanten Infos zur Evakuierung, die Allgemeinverfügung und eine Grafik des betroffenen Gebietes (www.oldenburg.de/evakuierung) bereit. Zudem wird auf den städtischen Kanälen bei Instagram und Facebook auf die aktuelle Lage hingewiesen.

Richtiges Verhalten

Die Stadt weist darauf hin, dass in allen Fällen von Kampfmittelfunden höchste Vorsicht geboten ist. Wer einen entsprechenden Fund macht, soll Kampfmittel auf gar keinen Fall anfassen, sofort die Polizei unter 110 informieren, den genauen Fundort melden und, wenn möglich, den Zugang zur Fundstelle sperren.

Im Zuge der Entstehung eines neuen Stadtteils sind seit 2016 immer mal wieder Blindgänger auf dem ehemaligen Fliegerhorst gefunden worden. Die letzte Bombenentschärfung mit einer Evakuierung des Bereichs fand im September 2019 statt und verlief reibungslos.

Zu den Kampfmitteln zählen Bomben, Granaten, Munition und Munitionsteile, aber auch Waffen und Waffenteile aus dem Zweiten Weltkrieg. Gefunden wurde aber auch schon Munition aus heutiger Produktion.

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