OLDENBURG - Eine Eröffnung im Stile Olympias wird es nicht geben, dennoch startet Oldenburg als Stadt der Wissenschaft mit einer großen Feier ins Jahr 2009. Für den 24. Januar ist die EWE-Arena bereits reserviert. Dann will Oldenburg seine Vision der „Übermorgenstadt“ und die 16 Leitprojekte vorstellen.
Bereits jetzt sucht das Team um Koordinator Dr. Rainer Lisowski die „Zukunftsfrage“, der man sich 2009 mit wissenschaftlichen Experimenten, Vorträgen oder in Diskussionen nähern will.
Übrigens: Alle Oldenburger sind aufgerufen, eigene Ideen einzusenden. Wie wird unsere Energienutzung in 20 Jahren aussehen? Oder wie wird sich der demografische Wandel auf Oldenburg auswirken? Das sind denkbare Themen.
Derweil beschäftigt die Organisatoren aber noch eine andere Frage. Und zwar die der Finanzen. „Wir haben von Großsponsoren bisher rund 400 000 Euro zugesagt bekommen“, sagt Silke Fennemann. Die Chefin von Oldenburg Tourismus und Marketing (OTM) macht derzeit die Verträge mit den Sponsoren.
Damit fehlen aber noch 100 000 Euro. Denn erst ab einer halben Million aus der heimischen Wirtschaft zahlt der Stifterverband der deutschen Wissenschaft auch das volle Preisgeld in Höhe von 250 000 Euro. Beim Verband in Berlin ist man aber zuversichtlich, dass Oldenburg das schafft. „Bisher haben das alle Städte der Wissenschaft hinbekommen“, sagt Andrea Frank vom Stifterverband.
