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Stadtverwaltung Bäderchef Matti auf dem Absprung

OLDENBURG - Für so manchen Oldenburger Schwimmer war er eine Reizfigur. Nun verlässt der umstrittene Chef der Bäderbetriebe Olantis & Co. Zum 1. November will Carl-Stephan Matti als Geschäftsführer des „Laguna-Parkes“ nach Weil am Rhein wechseln.

Eigentlich wäre der Vertrag des 52-Jährigen mit der Stadt noch zwei Jahre gelaufen. Seinen Wechsel begründet Matti mit finanziellen Verbesserungen. „Allerdings verlasse ich Oldenburg auch mit einem weinenden Auge. Ich habe mich in der Stadt immer sehr wohl gefühlt“, so Matti auf

NWZ

 -Anfrage.

2004 war er kurz vor der Eröffnung des Olantis aus Osterholz an die Hunte gewechselt. Zum Leidwesen mancher Badegäste und Vielschwimmer setzte er bei den Bäderbetrieben auf einen streng betriebswirtschaftlichen Kurs. Die Vorgabe, pro Jahr mit einem Zuschuss von zwei Millionen Euro auskommen zu müssen, erfüllte Matti. Allerdings gab es immer wieder Diskussionen über die Höhe der Eintrittspreise, die Verkürzung der Freibadsaison oder Schwimm-Wettkämpfe im Olantis. Und etliche Stammgäste störten sich an der Ausrichtung des Bades als Spaß- und Wellnessbetrieb.

Im Drei-Länder-Eck am südwestlichsten Zipfel Deutschlands wird Matti ein derzeit im Bau befindliches Spaßbad aufbauen. Einen Nachfolger in Oldenburg gibt es noch nicht. „Wir gehen von einer externen Besetzung aus“, so Stadtsprecher Andreas van Hooven. Die Gesellschafterversammlung werde über die Suche beraten.

Jasper Rittner
Jasper Rittner Chefreporter Oldenburg-Stadt/Ammerland
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