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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Drogenberatung „Rose 12“ soll in Stadtteil Eversten ziehen

29.11.2018

Oldenburg Die Stadt will den Tagestreff für Obdachlose in der Ehnernstraße aufgeben. Das geht aus dem Konzept „niedrigschwellige Sucht- und Obdachlosenhilfe“ hervor, das am Mittwochabend im Sozialausschuss vorgestellt wurde.

Die Drogenberatungsstelle Rose 12 zieht demnach von der Alexanderstraße zum Schießstand 34/Ecke Antonstraße. Das Café Caro ist dann an der Alexanderstraße 17 zu finden. Für die Wohnungslosen wird zusätzlich ein Haus an der Bloherfelder Straße 7 angemietet, zweiter Standort ist – wie ursprünglich geplant – die Cloppenburger Straße 35. Der dort noch beheimatete Mädchentreff zieht an die Ehnernstraße. Die Umsetzung dieses Konzepts würde den Haushalt mit zusätzlich 500.000 Euro pro Jahr belasten.

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Die Stadt spielt bei der Suche nach Treffpunkten für Obdachlose und Drogenabhängige mit verdeckten Karten. Da werden die Standorte von Amtswegen verteilt. Die Gründe sind schleierhaft. Und dass die Nachbarn bei der Entscheidung vor vollendete Tatsachen gestellt werden sollen, ist so nicht hinnehmbar. Ihre Argumente müssen zuvor gehört werden.

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Die Situation werde heute den Bedürfnissen der Betroffenen nicht mehr gerecht, die Einrichtungen stießen zum Teil an ihre personellen, finanziellen und räumlichen Grenzen, hieß es. Deshalb sei es immer wieder zu Konflikten mit Anwohnern, Passanten und Geschäftsleuten gekommen.

Im zweiten Tagestreff für Obdachlose an der Bloherfelder Straße sollen unter anderem die postalische Erreichbarkeit, eine medizinische Grundversorgung, Hygiene- und Essensangebote gewährleistet sein. Erst wenn diese neue Einrichtung sich etabliert hat, soll die Einrichtung in der Ehnernstraße als Standort für den Obdachlosen-Tagestreff aufgegeben werden.

Zwischenzeitlich soll auch das Angebot des Café Caro am Pferdemarkt ausgebaut werden. Zukünftig soll es einen Versorgungsbereich mit Mahlzeiten und Hygieneangeboten geben und der Konsum von leichtalkoholischen Getränken ermöglicht werden. Das Café Caro soll auch am Wochenende geöffnet sein. Außerdem soll ein Szeneplatz eingerichtet werden, der von Streetworkern betreut wird. Dies könnte helfen, die Obdachlosen- und die Drogenszene wieder zu entkoppeln.

Schon vor geraumer Zeit war über eine Verlagerung des Tagestreffs für Obdachlose diskutiert worden. Unter anderem war wie jetzt auch ein räumlicher Tausch des Tagestreffs mit dem Mädchentreff an der Cloppenburger Straße in Erwägung gezogen worden. Das wiederum war auf wenig Gegenliebe bei den Anwohnern der Cloppenburger Straße gestoßen. Widerstand gegen die Pläne ist jetzt auch wieder zu erwarten.

Katja Mielcarek
Redakteurin
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2103

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