Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Online-Umfrage Mehrheit ist für Öffnung der Schuhgeschäfte in Oldenburg

Chelsy Haß
Inhaberin von „dein Schuh“ in Kreyenbrück: Christin Weiß

Inhaberin von „dein Schuh“ in Kreyenbrück: Christin Weiß

Oldenburg - Wer derzeit dringend neue Schuhe braucht, hat nur eingeschränkte Optionen. Denn seit letzter Woche gilt die Stadt Oldenburg als Hochinzidenzkommune. Schuhgeschäfte, ausgenommen von Orthopädiehäusern, dürfen deshalb vorerst keine Kunden mehr in ihre Läden lassen. Auch Termine zur Beratung vor Ort (Click&Meet) dürfen erstmal nicht mehr vergeben werden. Lediglich Click&Collect – Online- oder Schaufensterverkauf – ist erlaubt.

Beratung wichtig

Wie diese Zeitung berichtete, finden einige Inhaberinnen und Inhaber von Schuhgeschäften in Oldenburg, dass das nicht genug ist. Schuhe gehören ihrer Meinung nach zur Grundversorgung. Vor allem für Senioren, Diabetiker, Menschen mit „Problemfüßen“ und Kinder seien gut passende Schuhe von großer Bedeutung. Auch die Wichtigkeit der persönlichen Beratung und Ausmessung vor Ort dürfe nicht unterschätzt werden. In einer Umfrage hat diese Redaktion gefragt, was die Leser denken: Gehören Schuhe zur Grundversorgung oder nicht?

Leser stimmen ab

Online haben bis Donnerstag über 250 Leserinnen und Leser abgestimmt: 73 Prozent sind der Meinung, Schuhgeschäfte sollten ähnlich wie Bau- und Gartencenter oder Buchhandlungen behandelt werden und zur Grundversorgung zählen. 22 Prozent meinen, es sei nach wie vor wichtiger, auch diese Kontakte zu vermeiden und dass die Geschäfte geschlossen bleiben sollten. Fünf Prozent waren sich uneinig und trafen keine klare Entscheidung.

Schuh-Bedarf bei Kindern

Auch in den Sozialen Medien – zum Beispiel auf der Facebookseite der Nordwest-Zeitung – waren die Schuhgeschäfte Thema. Wie eine Kommentatorin meint, sollten Kinder, die ihre ersten Schuhe bekommen, diese nicht im Internet bestellen müssen. Eine weitere Facebook-Nutzerin schreibt, sie habe es satt, Kinderschuhe online zu bestellen, nur um sie dann wieder zurückzuschicken, weil sie nicht passen. „Bei zwei Kita-Kindern ist der Bedarf permanent gegeben“, berichtet sie. Auch für Menschen mit Fußproblemen sei die Anprobe wichtig. Eine andere Nutzerin findet, wenn ein Gartencenter öffnen dürfe, sollte das auch Schuhgeschäften erlaubt werden. Denn Schuhe seien wichtiger als Blumen.

Viele Kommentatoren auf Facebook finden, dass insgesamt mehr Einzelhandel geöffnet werden solle. So schreibt ein Kommentator, man könne die Personenanzahl im Einzelhandel und in Restaurants ohnehin besser kontrollieren als beispielsweise im Supermarkt. Auf der Facebookseite der Nordwest-Zeitung sprechen sich alles in allem nur wenig Kommentatoren dafür aus, dass die Schuhgeschäfte geschlossen bleiben sollten.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Ein Mann zündet sich einen Joint an. In der Umgebung von Schulen und Spielplätzen ist das Kiffen in Niedersachsen weiterhin verboten. Doch wer kontrolliert die Einhaltung?

TEIL-LEGALISIERUNG IN NIEDERSACHSEN Städte und Gemeinden fordern Klarheit und Unterstützung bei Cannabis-Kontrollen

Christina Sticht (dpa)
Hameln
Nach zwei Kellerbränden sucht die Polizei Wilhelmshaven nun Zeugen.

KELLERBRÄNDE IN WILHELMSHAVEN Treibt schon wieder ein Brandstifter sein Unwesen?

Stephan Giesers
Wilhelmshaven
Die AfD hatte bereits Anfang Februar zu einem Bürgerdialog ins Schortenser Bürgerhaus eingeladen, draußen versammelten sich mehrere Hundert Personen zu einer Gegendemo.

SCHORTENSER DEMOKRATIE-FEST ABGESAGT Nun übernehmen Antifa, Jusos und Fridays for Future

Oliver Braun
Schortens
Live-Blog
Bei der EM in Schleswig-Holstein im Jahr 2022 war die Stimmung ausgelassen: Ab Donnerstag wird es in Neuharlingersiel ähnlich aussehen.

BOSSELN UND KLOOTSCHIESSEN Europas beste Friesensportler – der Live-Blog zur EM in Neuharlingersiel

Neuharlingersiel
Die beiden Bestandsgebäude auf dem ehemaligen Friedeburger Schulgrundstück gehen ihrer Vollendung entgegen. Im Bild der sogenannte Turm.

KLASSENZIMMER WERDEN ZU WOHNRAUM Friedeburger wohnen jetzt dort, wo früher Kinder unterrichtet wurden

Detkef Kiese
Friedeburg