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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Stadt hat ausreichend Schutzgebiete

08.02.2018

Oldenburg Die Stadt sieht sich bei der Ausweisung sogenannter FFH-Schutzgebiete gut aufgestellt (FFH steht für Fauna, Flora, Habitat). Der Hintergrund: Niedersachsen droht eine Millionenstrafe der EU, weil Naturschutzgebiete nicht rechtzeitig nach Brüssel als gesichert gemeldet wurden. Umweltminister Olaf Lies (SPD) macht Druck.

Das Umweltministerium in Hannover kann per Erlass regeln, wer für die Unterschutzstellung von grenzüberschreitenden FFH-Gebieten zuständig ist. Robert Sprenger, Leiter des Fachdienstes für die Aufgaben des technischen Umweltschutzes und des Natur- und Landschaftsschutzes, schickte auf Anfrage eine Liste mit den FFH-Gebieten der Stadt: Sager Meer, Ahlhorner Fischteiche und Lethe (die Lethe mündet in Oldenburg in den Osternburger Kanal), Ipweger Moor, Gellner Torfmöörte (der Anteil auf Stadtgebiet ist relativ klein,) Mittlere und Untere Hunte mit Barneführer Holz und Schreensmoor (die Anteile auf Stadtgebiet beschränken sich auf die Hunte), Haaren und Wold bei Wechloy (der größere Teil des Gebietes liegt im Landkreis Ammerland), Everstenmoor (das Gebiet liegt im Bereich der Stadt sowie das EU-Vogelschutzgebiet Hunteniederung (Bornhorster Wiesen). Mit Ausnahme der Unteren Hunte stehen alle im Stadtgebiet befindlichen FFH Gebiete (oder deren Teile) bereits jetzt unter Landschaftsschutz (Mittlere Hunte (incl. Osternburger Kanal), Haarenniederung), oder Naturschutz (Eversten Moor, Bornhorster Huntewiesen, Gellner Torfmöörte).

Status der FFH-Gebiete in Niedersachsen

Blau: Als FFH-Gebiet gesichert Rot: nicht gesichert

Gleichwohl: Die Überarbeitung der Schutzgebietsverordnungen wird erforderlich, um der besonderen Sicherung, Pflege und Entwicklung der gemäß FFH-Richtlinie maßgeblichen Lebensraumtypen im Naturschutzgebiet Rechnung zu tragen. Sie enthalten nun neben einer ausführlicheren Beschreibung des Schutzzwecks auch Formulierungen zu den FFH-spezifischen Erhaltungszielen im Schutzgebiet.

Zur Erhaltung von Lebensräumen und Lebensgemeinschaften sei es notwendig, dass die Schutzgebiete auch langfristig die Voraussetzungen für einen unbeeinträchtigten Fortbestand von Biotopen, mit ihren spezifischen abiotischen und biotischen Faktoren, und den dort vorhandenen Pflanzen-und Tierarten erfüllen, heißt es weiter. Die Erhaltung ist als eine in die Zukunft gerichtete Aufgabe zu verstehen, zu deren Umsetzung einerseits durch Verordnung schutzzweckkonforme Gebote und Verbote ausgesprochen werden, andererseits die Schutzgebiete so zugeschnitten sein müssen, dass ein wirkungsvoller Arten- und Biotopschutz möglich ist.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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