Oldenburg - Von der Auguststraße mit dem Rad schnell rüber und weiter über die Fahrradstraße am Haarenufer. Das war der Plan nach dem Umbau des Kreuzungsbereichs an der Ofener Straße. Das Problem: Die Brücke für Fußgänger und Radfahrer verläuft versetzt zur Auguststraße, Radler müssen einen Zick-Zack-Kurs auf sich nehmen. Das soll sich ändern, allerdings frühestens im kommenden Jahr.

370 000 Euro für dieses Projekt standen bereits im diesjährigen Haushalt. Doch gebaut wird nun doch frühestens 2020, wie die Stadtverwaltung auf Nachfrage mitteilte. „Wir werden in diesem Jahr den Bau der Brücke vorbereiten und die entsprechende Auftragsvergabe durch den Verwaltungsausschuss einholen“, so Stadtsprecher Reinhard Schenke. Angestrebt werde ein Baubeginn Anfang März.

Ziel der Stadt ist es nach eigenen Angaben, die Brücke in das neue Verkehrskonzept für den Knotenpunkt Auguststraße/Ofener Straße einzubinden und die zügige Abwicklung des Geh- und Radwegverkehrs über das Haarenufer zu verbessern. Neben dem Versetzen der Brücke um einige Meter Richtung Westen gehört dazu ein verbreiterter Auslaufbereich des Brückenkörpers und eine vereinfachte Ein- und Ausfahrt durch eine geschwungene Aufweitung. Dadurch muss nicht in einem engen 90-Grand-Winkel auf die Brücke eingebogen werden.

Im Weg stand der Brücke ursprünglich eine große Linde an der Ofener Straße, die allerdings bereits entfernt worden ist. Die beiden anderen Bäume links und rechts der Einfahrt zur künftigen Brücke werden nach Einschätzung von Baumgutachtern auch im Wurzelbereich durch die neuen Fundamente nicht geschädigt. Das hatten Probegrabungen ergeben, wie bereits im Umweltausschuss mitgeteilt worden war. Ein weiterer kleinerer Baum, der direkt gegenüber der Einmündung steht, müsste gefällt werden.

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Patrick Buck
Patrick Buck Redaktion Oldenburg (Stv. Leitung)