OLDENBURG - Die Rechte der Kinder in das öffentliche Bewusstsein zu rücken: Das war das Ziel des Spielfestes am Sonntagnachmittag auf dem Rathausmarkt. Anlässlich des Weltkindertages wurde von 14 bis 18 Uhr gespielt, gespeist und informiert.
„Wir wollen den Oldenburger Initiativen, die sich für Kinderrechte einsetzen, ein Forum bieten. Sie sollen zeigen, was bereits bewegt wurde und wie die Menschen noch mehr verändern können. Auch in Oldenburg geht es längst nicht allen Kindern gut“, so Heike Schwarz, Geschäftsführerin des Spielmobils Spielefant. Bereits zum 23. Mal organisierten sie und ihre Mitarbeiter die Veranstaltung auf dem Rathausmarkt.
Spenden für Kinder in aller Welt sammelten die vertretenen Einrichtungen unter anderem durch den Verkauf von selbst gebackenem Kuchen oder Postkarten. Die Informationsstände richteten sich vorrangig an die Erwachsenen. „Wir wollen auf uns aufmerksam machen. Und zwar als eine große Gemeinschaft, die sich um das Wohl der Kinder sorgt“, sagt Dorothea Czarnecki, Mitglied des Kinderschutz-Zentrums Oldenburg. Das betont auch der Geschäftsführer der Katholischen Kindertagesstätten, Michael Scharmann: „Wichtig ist, dass Eltern wissen, dass es uns gibt.“
Für die Kinder bot das Fest ein großes Spielangebot. Vor der Bar Celona begeisterten eine Rutschbahn und eine große Bauecke die kleinen Besucher. Auf der Bühne gab es eine Show, bei der zwei Teams gegeneinander zum Strategiespiel „Vier gewinnt“ antraten. Bei Klassikern wie „Mensch ärgere dich nicht“ oder „Schach“ sah man Familien an kleinen Holztischen sitzen, auf denen die Spiele befestigt waren.
Die passenden Worte zum Weltkindertag fand Michael Scharmann: „Kinder sind das wichtigste Gut für die Gesellschaft. Sie sind unsere Zukunft.“ Dieses Anliegen war für vier Stunden auch auf dem Rathausmarkt zu spüren.
