Oldenburg/Wendeburg - Mit einer souveränen Vorstellung hat sich die weibliche A-Jugend des VfL Oldenburg am Wochenende in Wendeburg wieder das Ticket für die Jugend-Bundesliga gesichert. Beim Qualifikationsturnier im Kreis Peine ließ das Team von Trainerin Kim Balthazar von Beginn an keinerlei Zweifel daran, das man wie in den vergangenen Spielzeiten in der Eliteklasse dabei sein will.

Große Zufriedenheit: „Ich bin super zufrieden. Die Mädels haben eine tolle Leistung gezeigt, alle konnten sich mit einem Tor beteiligen“, betonte Balthazar, deren Team in die Qualifikation musste, weil es 2021/22 in der Gruppenphase nur zu Position drei und in der folgenden Pokalrunde auch nicht für einen Spitzenplatz gereicht hatte.

Großes Ausrufezeichen: In der Qualifikation setzten die Oldenburgerinnen gleich im ersten Spiel ein dickes Ausrufezeichen. Gegen die Talente von Werder Bremen, die sich später als Tabellenzweiter hinter dem VfL ebenfalls ein Bundesliga-Ticket sichern sollten, gab es ein überdeutliches 29:7. Ebenfalls am Samstag folgte noch ein 23:15 gegen Komet Arsten.

Großes Schaulaufen: Damit konnte im ersten Sonntagsspiel gegen den HSV Magdeburg schon alles klar gemacht werden – und das tat das Team mit Bravour (26:12). Das letzte Duell mit Union Halle-Neustadt wurde für den VfL zum Schaulaufen. Mit einem 29:11 wurde die weiße Weste souverän gewahrt.

Große Torausbeute: Beste Torschützin des VfL in Wendeburg war Rückraumspielerin Pia Menne mit insgesamt 22 Treffern. „Jetzt ist die Saison offiziell geschafft – und der Fokus kann auf die neue Saison gelegt werden“, atmete Balthazar durch.

TvdH-Nachwuchs startet neuen Angriff

Die männliche A-Jugend des TvdH Oldenburg hätte in 2021/22 auch nur zu gern in ️ der Jugend-Bundesliga gespielt. Es wäre das erste Mal gewesen, dass sich ein Jungen-Team aus Oldenburg qualifiziert hätte – doch es sollte nicht sein. Nach einem kräftezehrenden Saisonendspurt in der Oberliga mit sechs Spielen innerhalb von zweieinhalb Wochen mussten die Haarentorer in der ersten Qualifikationsrunde die Segel streichen.

Historisches hatte die Mannschaft schon da geleistet, da bisher noch kein männliches Team aus der Stadt die Qualifikation erreicht hatte. „Es wäre schön gewesen, aber das Team bleibt fast komplett zusammen“, richtete Trainer Lukas Brötje den Blick schnell nach vorn: „Im nächsten Jahr starten wir einen neuen Anlauf. Wir haben gezeigt, dass es möglich ist.“

Mit einer Steigerung im Saisonverlauf hatte der TvdH die Hoffnungen genährt, es nun schon zu schaffen. Nach je drei Siegen und Niederlagen vor Weihnachten lief es immer besser. In einem Herzschlagfinale wurde Dinklage am letzten Spieltag mit einem 36:24 beim MTV Eyendorf noch von Oberliga-Platz zwei verdrängt. Es war ein weiterer Lohn für die jahrelange Arbeit, die der TvdH in den Aufbau eines starken Unterbaus für den Erwachsenenbereich gesteckt hat.

Jan-Karsten zur Brügge
Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion