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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Aktion von NWZ und Volksbank Oldenburg: Wer werden die nächsten „Oldenburger des Jahres“?

22.06.2021

Oldenburg Es war eine kleine, aber feine Feier im Oktober 2020: Damals wurden Monika Bauer-Hack, die sich als Familienpatin beim Sozialdienst katholischer Frauen engagiert, sowie das Duo Johannes Zimmermann und Elijah Eberle von der Bahnhofsmission als „Oldenburger des Jahres“ ausgezeichnet. Nun suchen die NWZ und die Volksbank Oldenburg ihre Nachfolger.

Erstmals konnte die traditionelle Abschlussgala nicht im Oldenburger Schloss stattfinden. Die Corona-Pandemie macht diesem Vorhaben – wie so vielem – einen Strich durch die Rechnung. Diesmal, so die Hoffnung aller Beteiligten, wird es wieder Musik, Kulinarisches und die Preisverleihung bei einem gemeinsamen Treffen aller Nominierten geben. Geplant ist die Gala für September.

Das Virus mit allen seinen Folgen hat viel Furchtbares bewirkt. Es hat aber auch dazu geführt, dass wir alle von vielen Menschen ihre beste Seite kennenlernen durften: Während der Lockdowns organisierten Ehrenamtliche Einkaufsservices für ältere Menschen, andere begleiteten sie zum Impfen, wieder andere brachten mit tollen Ideen Sport oder Kultur auf neuen Wegen, zu den Oldenburgern.

Davon werden sich einige unter den Nominierten für den diesjährigen Titel „Oldenburger des Jahres“ wiederfinden. Aber auch die „normale“, über viele Jahre etablierte ehrenamtliche Arbeit wird nicht vergessen. Haben Sie als Gruppe, Institution oder Verein einen Vorschlag für eine mögliche Nominierung? Dann melden Sie sich gerne unter patrick.buck@nwzmedien.de oder Tel. 0441 / 9988 2114.

Nun sind Sie am Zug: Geben Sie Ihre Stimmen einem Mann und einer Frau und bestimmten Sie die Wochengewinner. Eine Jury entscheidet am Ende über die Preisträger. Unter allen Teilnehmern der Abstimmung verlosen wir 3 x 100 Euro.

Hier können Sie über die Wochengewinner abstimmen.

Dem Verein GVO unter die Arme greifen

Günther Thienemann, Platzwart GVO Oldenburg: Jeden Tag gibt es für den 74-Jährigen etwas zu tun: Neben der Platzpflege beim GVO ist „Günni“ auch für die Instandhaltung der Anlagen verantwortlich. Ob Fußballnetze aufhängen, das Kreiden im Sportpark oder Handwerksarbeiten. Zusammen im Team greift man sich beim GVO unter die Arme: „Ein Verein würde gar nicht mehr existieren können, wenn es keine ehrenamtlichen Mitarbeiter gäbe“, sagt Thienemann. Bereits seit 1954 ist er im Verein und spielt auch noch regelmäßig Punktspiele. „Wir machen das für uns und für den Verein“. Schlechte Laune ist für das langjährige Mitglied ein Fremdwort.

Ehrenamtliche Angebote in die Öffentlichkeit bringen

Paula Oster, Agentur Ehrensache: Seit August 2020 schreibt die junge Studentin für den Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement. Sie veröffentlicht einmal wöchentlich einen Social-Media-Beitrag zu verschiedenen Ehrenamtsangeboten, für die noch Mitarbeiter gesucht werden. So können die Leser auf die unterschiedlichsten Möglichkeiten aufmerksam gemacht und dazu motiviert werden, sich zu engagieren. „Ich freue mich für jede Person, die darüber ins Ehrenamt kommt“, sagt die 23-Jährige. Denn auch der Kontakt zu den verschiedenen Einrichtungen bringt eine große Vielfalt in die angebotenen ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Gesellschaftliche Teilhabe für alle in Oldenburg

Suntke Elies, Profi für Vielfalt: Als ehrenamtliches Mitglied im Allgemeinen Gehörlosenverein Oldenburg und als Profi für Vielfalt der Agentur Ehrensache möchte Elies, dass die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe in Oldenburg für alle erweitert werden. „Der Abbau von Diskriminierung und Kommunikationsbarrieren ist mir wichtig“, sagt der 33-Jährige. Mit Hilfe einer Hörprothese und der Gebärdensprache vermittelt er sein Wissen und seine Erfahrung, um Ängsten und Vorurteilen entgegenzuwirken. „Der allgemeine Austausch über Alltagsthemen ist ein wesentlicher Bestandteil“, sagt er. Seine Gehörlosigkeit beeinträchtigt ihn dabei nicht.

Eine Radiosendung für die Oldenburger Kultur

Heide Kramer, Radio Inforum: Im Radiosender Oldenburg eins war Heide Kramer ehrenamtlich für die Technik zuständig. Bereits seit 1999 war sie Teil des Teams. Das 1998 gegründete „Seniorenradio“, wie es damals hieß, befasst sich mit Oldenburger Persönlichkeiten, Kultur, Sportvereinen und vielen weiteren lokalen Themen. Einmal im Monat lief die Sendung von ihr und ihrer Gruppe. Mit der 250. Sendung, der Weihnachtssendung letzten Jahres, machten sie Schluss. Besonders die Arbeit in der Gruppe fand die 78-Jährige bemerkenswert. „Es hat richtig Spaß gemacht. Das untereinander Austauschen und gute Koordination waren wichtig“, erinnert sie sich.

Ansprechpartnerin und Beraterin für junge Menschen

Marie-Christine Titze, Job- und Entwicklungspatin: Auf Vermittlung der Agentur Ehrensache begleitet die 37-Jährige Kinder aus schweren familiären Verhältnissen. „Einfach mal nicht Mama oder Papa sein, sondern eine Ansprechpartnerin“, sagt sie. Themen wie die Weiterentwicklung oder Zukunftsperspektiven spielen dabei eine wichtige Rolle.

Marie Titze

Die Kinder sollen einen Ansporn bekommen, dass sie etwas erreichen können und auch mal andere Blickwinkel in Betracht ziehen. Der Kontakt zu den Jüngeren ist Titze dabei sehr wichtig: Sie findet es spannend zu sehen, was die Jugend zur heutigen Zeit bewegt. So will sie den Heranwachsenden unter die Arme greifen.

Für Kollegen gegen Pleitewelle gekämpft

Michael Hempen, Schaustellerverband Oldenburg: Eigentlich ist es die Aufgabe eines Schaustellers, für Spaß und Unterhaltung zu sorgen. Durch Corona war das viele Monate nicht möglich. Das hat auch die Arbeit des Schaustellerverbands verändert. „Wir haben uns darum gekümmert, wie wir den Kollegen helfen können“, erzählt der 61-Jährige. Es wurde Kontakt gesucht zum Jobcenter, Jüngere wurden eingespannt, um Älteren bei Online-Anträgen zu helfen. Zudem führte der Verband Gespräche mit der Politik auf allen Ebenen, um für Hilfe zu werben. Für Hempen, der seit 1997 Vorsitzender ist, ging es immer darum, eine Pleitewelle zu verhindern.

Begleiterin für ältere Mitmenschen

Roswitha Gericke-Mees, Seniorenbegleiterin und Impfpatin: Seit Januar 2014 bekommt Roswitha Gericke-Mees Senioren vom Amt vermittelt und begleitet diese in ihrem Leben. Ob Einkäufe tätigen, spazieren gehen, Konversationen führen oder auch spielen. „Ich bin immer für die Senioren da“, sagt die 71-Jährige. Besonders wichtig ist der regelmäßige Kontakt zu den Menschen. „Sich austauschen und über Ereignisse des Lebens reden“, empfindet sie als unentbehrlich. So kann sie den Senioren als Begleiterin zur Seite stehen, aber auch für ihr eigenes Leben viel Erfahrung mitnehmen. In ihrer langen Zeit hat sie bereits die verschiedensten Menschen kennengelernt.

Liebe und Mitgefühl für Menschen in Not

Alfred Seebode, Sozialverband VdK Oldenburg-Nord: Als ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender des VdK organisiert der 74-Jährige den Ortsverband und hilft Hilfsbedürftigen bei sozialrechtlichen Problemen. Als Devise sieht er nicht das Rationale, sondern das Emotionale. Liebe und Mitgefühl sind ihm dabei wichtig. „Ich bin da und höre mir ihr Leid an. Ich bereite den Weg vor, um Menschen in Not zu helfen“, sagt er. Besonders in der Corona-Zeit, hatte er viele emotionale Gespräche. Auch Aktivitäten plant der Verband, dabei steht nicht die Aktion im Vordergrund, sondern das Miteinander. Seit Anfang 2019 ist er im Verband und hilft im Schnitt 30 Stunden in der Woche.

Hier können Sie über die Wochengewinner abstimmen.

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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