Oldenburg - Es wird alles kleiner. Viel kleiner. Und Live-Publikum gibt es nur ein bisschen. Aber immerhin: Es gibt ein Stadtfest. Und dafür soll auch geworben werden. Mit welchem Plakat, darüber entscheiden nun die Leserinnen und Leser der NWZ.
Anmerkung der Redaktion: Die Abstimmung ist inzwischen beendet.
Derzeit laufen die Vorbereitungen für die abgespeckte Alternative zur großen Innenstadtparty, die wegen der Corona-Einschränkungen in diesem Jahr nicht gefeiert werden kann. Statt gemeinsam zu tanzen, ist jeder aufgerufen, vom 27. bis zum 29. August zu Hause der Musik zu lauschen, die gespielt wird. Denn ganz ohne Hörgenuss soll es nicht durch den Sommer gehen. „Please don’t stop the music“ haben die Veranstalter daher als Motto ausgerufen.
Geplant ist ein Mix aus Übertragungen von Live-Konzerten und Videos von Auftritten, die vorab produziert wurden. Drei Bands pro Tag werden zu sehen sein. Jeder kann die Konzerte beim Lokalsender Oeins im Fernsehen oder über das Internet verfolgen. Bei den Live-Auftritten soll es nach Möglichkeit wenigstens ein bisschen Publikum geben. Details dazu werden gerade geprüft und ausgearbeitet. Die Orte, wo die Veranstaltungen stattfinden, sollen übrigens nicht vorab bekanntgegeben und beworben werden, damit kein großer Andrang entsteht, der nicht mehr dem Abstandsgebot entspricht.
Damit das Publikum auch von zu Hause aus zahlreich an den Konzerten teilnimmt, werden die Stadtfestveranstalter ab der kommenden Woche in der Stadt plakatieren. Mit welchem Motiv für das musikalische Angebot geworben wird, das entscheiden nun die Leserinnen und Leser der NWZ. Denn nach dem Aufruf, Plakatvorschläge einzureichen, kamen insgesamt 39 Beiträge zusammen.
Ein Jury mit Sozialdezernentin Dagmar Sachse, Oeins-Geschäftsführerin Wiebke Schneidewind, Stadtfest-Organisatorin Janet Lüschen und NWZ-Redakteur Patrick Buck wählte am Montag vier Entwürfe aus. Bis Freitag, 31. Juli, 10 Uhr, kann nun jeder, der mit entscheiden möchte, seine Stimme für seinen Favoriten abgeben.
