• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Zeugen Aus Der Region Helfen: Forscher sind Feuerkugel auf der Spur

05.02.2020

Oldenburg Nach der Sichtung einer hellen Feuerkugel am Himmel über Nordwestdeutschland haben sich bei der Universität Oldenburg Hunderte Menschen gemeldet, die Zeugen des Naturereignisses waren. „Bisher gab es 300 Anrufe und 50 Mails von Personen, die die Feuerkugel am 18. Januar gesehen haben“, sagte Professor Björn Poppe, Strahlenphysiker an der Uni Oldenburg.

„Unsere Wissenschaftler gehen davon aus, dass es unverglühte Teile gibt, die auf der Erde angekommen sind, einige Gramm schwer, also wahrscheinlich nur etwa so groß wie ein Kieselstein.“ Durch die Zeugenbeschreibungen soll der eventuelle Ort eines Meteoriteneinschlages eingegrenzt werden.

Lesen Sie auch:

Rarität In Oldenburg
Landesmuseum zeigt größten Meteoriten „Benthullen“

Nach einem Aufruf meldeten sich laut Uni etwa zehn Menschen, die möglicherweise Meteoritenteile gefunden hatten. Darunter seien aber auch Funde, die nichts mit der aktuellen Feuerkugel zu tun hätten. Einige Funde werden nun elektronenmikroskopisch untersucht.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Lesen Sie auch:

Helle Lichterkette Am Himmel
Das steckt hinter den „Ufos“ über dem Nordwesten

Der Uni zufolge ereignete sich das Naturphänomen am 18. Januar gegen 17.44 Uhr. Die Strahlenphysiker hielten es mit einer speziellen Kamera fest, die permanent den gesamten Himmel beobachtet. Die Feuerkugel – eine besonders helle Sternschnuppe – wurde Poppe zufolge von einem etwa 30 Kilogramm schweren extraterrestrischen Objekt erzeugt. Die Sternschnuppe sei von Neuenkirchen im Kreis Osnabrück bis Friesoythe im Kreis Cloppenburg über das Firmament gezogen.

Lesen Sie auch:

Forscher Suchen Trümmer Und Augenzeugen
Wer hat den Meteor über dem Nordwesten gesehen?

Nach den Berechnungen der Forscher trat der Meteor mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 45 000 Kilometern pro Stunde in die Erdatmosphäre ein, die Lufthülle bremste das Objekt auf etwa 15 000 Kilometer pro Stunde ab. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es noch in der Atmosphäre explodierte.

Wer den Feuerball gesichtet hat, kann sich weiterhin bei den Physikern der Universität Oldenburg melden unter Tel. 0441-229 1828 oder online unter vsw.imo.net seine Beobachtungen eintragen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.