Oldenburg - Die Oldenburger AfD kritisiert Pläne von Rot-Grün im Rat zur Ablösung der Erdgas-Busflotte durch E- und Wasserstoffantrieb-Busse. Der AfD-Kreisvorsitzende Andreas Paul schreibt, Oldenburg besitze „seit 2016 die klimafreundlichste Busflotte Deutschlands“. Die Umstellung auf umweltschonendes Erdgas habe diesen Erfolg ermöglicht. Rot-Grün im Rat strebe nun die Umstellung auf E- und Wasserstoff-Antriebe an. Mit der postulierten Klimaneutralität würden aber teure Nachteile eingekauft, weshalb die AfD die Pläne ablehne. Paul schreibt: „So bedarf es beispielsweise für die Umstellung auf E-Antriebe doppelt so vieler Busse und so auch viel mehr Personals, da die Busse ja bereits nach kurzer Zeit wieder an Ladestationen angeschlossen werden müssen.“ Im Winter sei das noch häufiger nötig, da ihre Reichweite bei kalten Temperaturen auf 150 km sinken könne. Zudem sei die Anschaffung dieser Busse sei „mit erneut sehr hohen Kosten für die Stadt verbunden, ganz zu schweigen von dem großen CO2-Rucksack, den die riesigen Batterien der Elektro-Busse mit sich bringen“.
Echo auf Buspläne AfD: Keine neue Busflotte kaufen
Die VWG fährt mit Erdgas – die AfD sieht deutliche Nachteile eines Neukaufs der Flotte.
dpa
