Oldenburg - Acht Personen standen zur Auswahl. Die Leserinnen und Leser haben gewählt, welche beiden in die engere Auswahl für den Ehrenamts-Preis „Oldenburger des Jahres“ von NWZ und Oldenburger Volksbank kommen. In dem Zuge sind drei Teilnehmer der Abstimmung als 100-Euro-Gewinner ausgelost worden. Diese Preise sind am Freitag in der Volksbank-Zentrale übergeben worden.
Bei den Herren entschied sich eine Mehrheit für den 30-jährigen Andreas Kirchhoff. Er ist seit Ende 2009 beim Oldenburger Nicaragua-Verein aktiv. Vor mehr als zehn Jahren war er selbst als Helfer in dem Land. Inzwischen sitzt er im Vorstand des Vereins und treibt weitere Hilfsprojekte voran.
Hedwig Wienöbst hat indes bei den Damen die meisten Stimmen erhalten. Die 70-Jährige engagiert sich bei der Stiftung Hospizdienst, etwa in der Trauerbegleitung oder im Death Café, in dem sich Menschen, ob direkt damit konfrontiert oder nicht, mit den Themen Tod, Trauer und Sterben austauschen können.
Andrea von Scheffer, eine 100-Euro-Gewinnerin, kennt Wienöbst persönlich. „Sie brennt für ihr Ehrenamt“, konnte sie berichten, weshalb sie der Freundin auch ihre Stimme gab. Die Hospizarbeit trage dazu bei, dass der Tod seinen Schrecken verliere.
Weil Harald Pätzholds Frau im Naturschutzbund Nabu aktiv ist, ist ihm auch der Nominierte Rolf Grösch bekannt. „Er ist unermüdlich unterwegs – auch wenn es stürmt oder schneit“, nannte er als Grund für seine Stimmabgabe. Weiterhin unterstützte er die Hausaufgabenbetreuerin Hilke Hoff, weil er es wichtig findet, dass Kinder auch außerhalb der Schule unterstützt werden.
Reiner Ahlers, der den 100-Euro-Gewinn für seine Frau Heike Ahlers abholte, richtete aus, das seine Gattin jeden Bereich des Ehrenamts für sehr wichtig halte. Ohne freiwillige Leistungen sei vieles nicht möglich. Darum unterstütze sie es, dass bei der Aktion die Vielfalt des Ehrenamts dargestellt werde.
