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Bundesfinale von „econo=me“ Bestes Video über Inflation kommt aus Oldenburg

Haben den Wirtschafts- und Finanzwettbewerb „econo=me“ mit ihrem Video gerockt: Anna Labinsky, Lina Dib, Lia Wessling, Sophie Mendel, Levi Freesen, Hannah Warrings und Helen Rumpke (alle 15).

Haben den Wirtschafts- und Finanzwettbewerb „econo=me“ mit ihrem Video gerockt: Anna Labinsky, Lina Dib, Lia Wessling, Sophie Mendel, Levi Freesen, Hannah Warrings und Helen Rumpke (alle 15).

Flossbach von Storch Stiftung

Oldenburg - Die Gewinnerinnen des bundesweiten Schülerwettbewerbs „econo=me“ stehen fest: Sieben Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe des Herbartgymnasiums Oldenburg haben mit ihrem Video „Inflation – was geht mich das an?“ – über den wöchentlichen 100-Euro-Einkauf für die Oma – den ersten Platz in der Sekundarstufe I belegt. Außerdem kamen drei Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 der Kooperativen Gesamtschule Rastede ihrem Film: „Erklärvideo Explain_it“ auf den vierten Platz.

Schafften es mit ihrem Video bundesweit auf Platz 4: Sarah Lehmann, Emma Lehmann und Laura Schwarzwälder von der KGS Rastede.

Schafften es mit ihrem Video bundesweit auf Platz 4: Sarah Lehmann, Emma Lehmann und Laura Schwarzwälder von der KGS Rastede.

Geld für viele ein Tabu

„Der Wettbewerb ist sehr anspruchsvoll, er lässt damit auch uns Lehrkräfte über den Tellerrand blicken, und er ist von hoher Wertschätzung gegenüber den Schülern und Lehrkräften geprägt“, sagt Lehrer Janosch Schierke, der die Schülerinnengruppe vom Herbartgymnasium betreut.

Den Schülerinnen hat die Produktion ihres Erklärfilms eine Menge gebracht, auch die Erkenntnis „dass Inflation alle etwas angeht“, sagt HGO-Schülerin Anna Labinsky, „nicht nur Menschen in der Politik oder Ökonomie. Wir alle können etwas darüber lernen, wie man mit so einer Situation umgehen kann.“ Ihr Mitschülerin Sophie Mendel hat dabei festgestellt, „dass viele über Geld und auch Geldsorgen nicht sprechen, so vielen ist es unangenehm, wenn man sparen muss, auch unter Freunden sprechen wir kaum darüber“. Sie sagt: „Ich finde es wichtig, dass man darüber spricht.“

„So macht Lernen Spaß“

„Mich hat die Aufgabenstellung motiviert, die ein aktuelles Thema betrifft und zur Lebenswelt gehört. Aber vor allem finde ich die Art der Bearbeitung des Themas spannend: Die Schülerinnen und Schüler können dadurch selbstständig und projektorientiert ein neues Thema mit selbst gewählter Präsentationsform erarbeiten. Dadurch macht das Lernen gleich mehr Spaß“, sagt Anne Eickelkamp, Lehrerin an der Gesamtschule Rastede.

Der von der Flossbach von Storch Stiftung ausgerichtete Wettbewerb unter Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums hatte die Frage gestellt: „Inflation – Was passiert, wenn das Geld an Wert verliert?“.

„Der econo=me Wettbewerb gibt die Möglichkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen“, sagt Kurt von Storch, Stifter und stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung. „Schüler und Schülerinnen wollen mehr über Wirtschaft wissen. Ökonomische Bildung kommt an unseren Schulen aber oft zu kurz. Deshalb gilt mein besonderer Dank den engagierten Lehrkräften, die ihren Schülerinnen und Schülern solche Teilnahmen ermöglichen und damit die Begeisterung für Wirtschaftsthemen wecken“, so von Storch weiter.

„Dieses Wissen bleibt“

Die Zusammenarbeit in den Teams hat wichtige soziale Fähigkeiten der Schüler gestärkt und die intensive Beschäftigung mit dem Thema Inflation ist ein dauerhafter Gewinn, ist sich Jury-Mitglied Dr. Michael Koch, Geschäftsführer vom Institut für Ökonomische Bildung in Oldenburg (IÖB) sicher: „Dieses Wissen bleibt und hilft ihnen in Zukunft, wirtschaftliche Zusammenhänge besser zur verstehen.“ Das IÖB ist Didaktik-Partner des econo=me Wettbewerbs.

Die nächste Runde des Wettbewerbs startet Mitte August – zum Thema „Die Zukunft der Arbeit“.

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