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Oldenburger auf Hawaii Spielen, Surfen und Studieren


In der Natur: Jan Heine auf dem Surfbrett, ...
Privat

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Oldenburg/Honolulu - Traumhafte Strände, tiefblaues Wasser, bunte Korallenriffe, meterhohe Wellen, aktive Vulkane, smaragdgrüne Wälder – und das bei ganzjährig sommerlichen Temperaturen. Wer fängt dabei nicht an zu träumen, während die Schneeregen-Schauer über den Nordwesten Deutschlands hinwegziehen? Tennisspieler Jan Heine vom OTeV jedenfalls nicht – der 22-Jährige lebt diesen Traum seit August 2020. Da hat er den Sandplatz an der Hunte gegen den Waikiki-Beach auf Hawaii eingetauscht.

Im 50. US-Bundesstaat

„Da ich in Oldenburg schon ziemlich weit bin, passt das Auslandsjahr ganz gut in den Studienplan“, sagt Heine, der im Urlaubsparadies mitten im Pazifischen Ozean mit einem Tennis-Stipendium „Business Administration“ studiert und für die „Hawaii Pacific Sharks“ der gelben Filzkugel hinterherjagt. So heißt das Tennisteam der Hawaii Pacific University (HPU) in Honolulu. Heine ist damit in die Fußstapfen seiner OTeV-Kollegen Mattis Wetzel und Alexander Meyer getreten, die auch an der HPU in der Hauptstadt des 50. US-Bundesstaates studiert haben und den Kontakt mit dem Trainer herstellten.

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Auf dem Tennisplatz

„Ich hatte immer vorgehabt, ein Auslandsjahr während des Studiums einzulegen, und die Location war mit der Hauptgrund, warum ich mich für die HPU entschieden habe“, erzählt Heine, für den es der erste Aufenthalt in den USA ist. Im gut 11 600 Kilometer von der Heimat entfernten Honolulu an der Südküste der Insel Oahu steht Heine fünfmal pro Woche auf dem Tennisplatz. Zudem wird er wöchentlich dreimal morgens um 6.30 Uhr zum Fitnesstraining an den Strand gebeten.

In der Universität

An der Uni muss er nur dreimal wöchentlich erscheinen. Dienstags und donnerstags hat er dabei zwei lange Tage von 8 bis 17 Uhr. „Die Kurse finden nicht in großen Hörsälen statt. Das sind eher kleine Klassen wie in der Schule“, erzählt der Oldenburger, der sich rund vier Kilometer vom Uni-Gelände entfernt mit zwei Tschechen ein Appartement ganz in der Nähe des bekannten Waikiki-Beach teilt. Was bei Temperaturen von mehr als 20 Grad überaus praktisch ist, da man schnell am Strand ist, um zu schnorcheln, zu baden oder zu surfen.

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Im Surferparadies

Auch im legendären Surferparadies am North Shore an der Nordküste Oahus war er schon. „Ich habe mich aber nur an die kleinen Anfängerwellen gewagt. Die haushohen Wellen überlasse ich dann doch lieber den Profis“, erzählt er lachend und erkundet die traumhafte Landschaft auch gern beim Wandern, zum Beispiel im Regenwald auf Kwai. „Das ist die Insel, die mir am besten gefällt, aber zum Leben ist Oahu eindeutig besser. Studieren mit Urlaubsfeeling. Eine gute Kombination. Und auch das Tennisspielen macht sehr viel Spaß“, sagte der 22-Jährige und hat die Wahl seines Studienorts noch keine Minute bereut.

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