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Nach Sonnenuntergang darf gegessen werden Oldenburgs Landtagsabgeordneter besucht tägliches Fastenbrechen im Ramadan in Blauer Moschee

SPD-Landtagsabgeordneter Ulf Prange nahm am Fastenbrechen in der Blauen Moschee mit (von links)  Halil Altuntas (Vorsitzender der Gemeinde),  Hayati Kahveci (Imam)  und Ömer Coban (Dachverband der Gemeinde) teil.

SPD-Landtagsabgeordneter Ulf Prange nahm am Fastenbrechen in der Blauen Moschee mit (von links) Halil Altuntas (Vorsitzender der Gemeinde), Hayati Kahveci (Imam) und Ömer Coban (Dachverband der Gemeinde) teil.

Sascha Stüber

Oldenburg - Für Muslime ist das Fastenbrechen ein wichtiges Ereignis. Die Iftar wiederholt sich während des Ramadans (in diesem Jahr vom 11. März bis 10. April) an jedem Tag nach Sonnenuntergang. Die Mahlzeiten, die dann im Kreis von Freunden und der Familie zu sich genommen werden, können durchaus üppig ausfallen. Während des Ramadans darf von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts gegessen oder getrunken werden, auch Geschlechtsverkehr ist nicht erlaubt.

Gäste zu Besuch

Am Freitag besuchte Oldenburgs Landtagsabgeordneter und SPD-Ratsherr Ulf Prange das Fastenbrechen in der Blauen Moschee an der Breslauer Straße. „Das Fasten im Monat Ramadan gehört zu den Grundpflichten eines jeden Muslims“, teilt dazu Halil Altuntas mit.

Primär gehe es um die Erfüllung einer Pflicht Allah gegenüber, um sein Wohlgefallen zu erlangen.

Ausgenommen vom Fasten sind altersschwache Menschen, Kranke oder Reisende sowie schwangere und stillende Frauen und Frauen die ihre Monatsperiode haben.

„Das Fasten dient zur geistigen Verbindung aller Muslime auf der ganzen Welt. Es ist etwas Gemeinschaftliches, das allen Gläubigen auferlegt wurde, ohne Unterschied zwischen Arm und Reich“, schreibt Altuntas weiter.

Das Gebäude für die Blaue Moschee hat der Verein im Jahr 1999 gekauft und 2000 renoviert. Altuntas: „Schon zu Gründungszeiten hat sich der Verein zum Ziel gesetzt zwischen der muslimischen und der einheimischen Gesellschaft und Kultur eine Brücke zu sein, diesem Ziel ist sie bis heute treu geblieben. Neben der religiösen Betreuung unserer Gemeindemitglieder und -besucher bildet die Dialog- und Integrationsarbeit das Herzstück unserer Arbeit.“

In deutscher Sprache

Da es sich bei der Blauen Moschee um eine religiöse Einrichtung handelt, dient die Moschee primär als Gebetsstätte. „Da wir verstärkt auch Zulauf von Muslimen haben, die nicht türkischer Herkunft sind, wird im Rahmen des wöchentlichen Freitagsgebetes in deutscher Sprache abgehalten“, schreibt Altuntas weiter. Seit 20 Jahren wird am 3. Oktober im Rahmen der Deutschen Einheit zum „Tag der offenen Moschee“ eingeladen.

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