• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Kundgebung In Oldenburg: 150 Polizisten sichern Pegida-Demo

17.03.2015

Oldenburg Viel Lärm gegen Pegida: Mit Trillerpfeifen, Trommeln und Presslufthupen haben mehr als 550 Oldenburger am Montagabend gegen die Kundgebung des Oldenburger Pegida-Ablegers Olgida demonstriert. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die knapp zweieinhalbstündige Veranstaltung auf dem Bahnhofsvorplatz zu sichern. Etwa 60 Pegida-Anhänger hatten sich dort versammelt.

„Es war ein störungsfreier Verlauf. Wir sind zufrieden“, sagte Polizeisprecher Mathias Kutzner. Die Oldenburger Polizei hatte sich für die Kundgebung Unterstützung durch die Bereitschaftspolizei und die Bundespolizei geholt. Etwa 150 Beamte hielten sich rund um den Bahnhof auf.

Bereits gegen 18 Uhr hatte die Polizei den Platz abgesperrt. Für Bahnreisende war der Hauptbahnhof nur durch einen Nebeneingang und über den ZOB zu erreichen. Die Busse der VWG fuhren eine Umleitungsstrecke.

Mit etwa 15 Minuten Verspätung begann die für 19 Uhr angekündigte Olgida-Kundgebung, die der frühere Kreisvorsitzende der „Alternative für Deutschland“ (AfD), Christian Pothin (Wildeshausen) angemeldet hatte. Technische Probleme mit der Lautsprecheranlage verursachten die Verzögerung. Als Redner traten der Münchner Rechtspopulist Michael Stürzenberger („Der Koran ist das gefährlichste Buch der Welt“) und der ehemalige AfD-Aktivist Erich Seifert (Bremen) auf.

Für die lautstarken Gegendemonstranten hinter den Absperrgittern waren die Reden kaum zu verstehen. In Höhe der früheren Hauptpost stand die linksautonome Szene, auf der anderen Seite (Höhe Fahrradstation) demonstrierten unter anderem Vertreter von Politik, Kirche, Sport und Gewerkschaft; darunter der Landtagsabgeordnete Ulf Prange (SPD): „Wir sind gekommen, um ein Zeichen für Toleranz zu setzen.“

Wenig Verständnis für die Kundgebung hatte auch „Döner-Palast“-Geschäftsführer Aydin Celik. Wegen der Absperrung blieb sein Lokal am Bahnhofsplatz stundenlang leer. „Ich hoffe, das passiert nicht öfter.“ Seine Sorgen sind nicht aus der Luft gegriffen. Olgida-Aktivisten kündigten an, in zwei Wochen zurückkommen zu wollen. Zuvor ist am Sonnabend, 21. März, erst einmal eine weitere Demo gegen Rassismus geplant.


Mehr Bilder unter   www.nwzonlie.de/fotos-oldenburg 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwzplay.de 
Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2106
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.