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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

500 000 Euro für neue Schießanlage

15.02.2013

Oldenburg Im Keller der Polizei am Friedhofsweg wird vorerst nicht mehr scharf geschossen. Den Umgang mit ihrer Dienstwaffe (Neun-Millimeter-Pistole P 2000 von Heckler & Koch) trainieren die Beamten derzeit in der Raumschießanlage der Bereitschaftspolizei an der Bloherfelder Straße. Die Anlage der Polizeiinspektion am Friedhofsweg ist ausgebaut. Sie wird in den nächsten Monaten erneuert.

„Der Neubau ist erforderlich, weil die alte Anlage nicht mehr den Anforderungen entsprach“, nennt Polizeisprecher Stephan Klatte als Grund für die Investition. Immerhin 500 000 Euro lässt sich das Land die Einrichtung der neuen Schießanlage kosten.

Erst vor knapp sieben Jahren hatte das Innenministerium die Anlage am Friedhofsweg für etwa 80 000 Euro renovieren lassen. Damals war unter anderem moderne Video- und Computertechnik nachgerüstet worden, um die Trainingsmethoden zu verbessern.

Schon lange üben die Polizisten nicht nur den gezielten „Geradeausschuss“. Durch die neue Technik ist es möglich, auch alltägliche Situationen wie das Überprüfen verdächtiger Personen wirklichkeitsnah zu üben. Die Rolle des fiktiven Gegenübers übernimmt ein Ausbilder, dessen Reaktion mittels Videokamera auf eine Leinwand übertragen wird. Unter diesen Bedingungen müssen die Polizisten blitzschnell über den Einsatz ihrer Waffe entscheiden.

Selbstverständlich verfügt die neue Schießanlage über die aktuellste Computertechnik. Zudem sind Verbesserungen beim Geschossfang, Brandschutz sowie bei der Be- und Entlüftung gefordert. Voraussichtlich können die 524 polizeilichen Waffenträger der Inspektion ab Mai auf der neuen Anlage schießen.

Damit die Beamten auf gefährliche Situationen optimal vorbereitet sind, steht für jeden regelmäßig ein einstündiges Schießtraining auf dem Programm. Die Verantwortung für die Ausbildung trägt der hauptamtliche Schusswaffen-Einsatztrainer Uwe Ewel. Ihn unterstützen 23 Beamte, die eine Zusatzausbildung als Schießtrainer besitzen.

Im vergangenen Jahr machten die Polizisten der Inspektion übrigens 30-mal von ihrer Dienstwaffe Gebrauch. In allen Fällen mussten angefahrene Rehe erschossen werden. Einen Schusswechsel mit Straftätern gab es zuletzt 2001.

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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