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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Kommunalwahl: Alle Parteien laufen sich warm

24.02.2016

Oldenburg Am schnellsten war die SPD. Bereits vor einer Woche hat der Unterbezirksvorstand die sechs Listen der Oldenburger Ortsvereine mit den Kandidatenvorschlägen gesichtet. Am 17. März, 19 Uhr, im Stadthotel, hat nun die Parteibasis bei einer Mitgliederversammlung das letzte Wort, mit welchen Bewerberinnen und Bewerbern die SPD zur Kommunalwahl am 11. September antritt.

Bei der CDU stehen drei der sechs Listen. Am 27. April entscheidet die Basis bei einem Parteitag abschließend über die Kandidaten. Beide Parteien überraschen mit zahlreichen neuen Namen auf ihren Listen.

Bei den Grünen laufen seit Wochen Gespräche. Traditionell stellt die Partei ihre Listen aber gemeinsam bei einem Parteitreffen auf. Der Termin ist für den 30. April vorgesehen.

Gespannt verfolgen die drei großen Parteien, die Vorbereitungen der Mitstreiter.

Die Linke entscheidet bei einem Parteitreffen am 14. April. Die Kandidaten stehen noch nicht fest. Ratsherr Jens Ilse scheidet bereits bei der Sitzung am nächsten Montag (18 Uhr, PFL) aus dem Rat aus, für ihn rückt Evelyn Schuckardt nach.

Neben der FDP, die ihre Listen im Frühsommer beschließen will, treten auch die „Wähler für Oldenburg (WFO)“ sowie die „Freien Wähler/Bürger für Oldenburg (FW-BFO)“ an. Die FW/BFO will bis zum 3. März ihre Kandidatenauswahl für alle sechs Wahlbezirke abschließen.

NPD-Ratsherr Ulrich Eigenfeld hat sich zwar noch nicht festgelegt, will aber wahrscheinlich erneut kandidieren, kündigte der 68-Jährige gegenüber der NWZ  an. Die Piraten sind sich nach den Worten von Ratsherr Jan-Martin Meyer nicht sicher, ob die Gruppierung antritt.

Mit gemischten Gefühlen beobachten die etablierten Parteien den Höhenflug der Umfragewerte für die Alternative für Deutschland (AfD). Auch in Oldenburg will die AfD, die vor allem wegen ihrer Haltung in der Flüchtlingspolitik für Diskussionen sorgt, zur Kommunalwahl antreten. In wie vielen Wahlbezirken Listen erstellt werden, sei noch offen. „Leider ist es nicht leicht, Anhänger für eine Kandidatur in der Öffentlichkeit zu gewinnen“, berichtet Gerhard Vierfuß, einer der drei Vorstände im AfD-Kreisverband Oldenburg/Ammerland.

Fest steht, dass eine Reihe bekannter Gesichter nicht mehr im Rat vertreten sein wird. Bei der SPD kandidiert Gesine Multhaupt nicht erneut. Auch Alexander Wandscher zieht sich zurück.

Bei der CDU ziehen sich Peter Blöcker, Jochen Voss und Holger Grond zurück; auch Michael Rosenkranz will in den Hintergrund treten. Bei der FDP weicht Hans-Richard Schwartz auf einen hinteren Listenplatz aus.

Bei den Grünen kursieren zwar Namen von Ratsmitgliedern, die wenig Interesse an einer erneuten Kandidatur haben, doch offiziell geäußert hat sich bislang niemand.

Christoph Kiefer Chefreporter / Reportage-Redaktion
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