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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Immobilie: Blankenburg-Pläne finden geteiltes Echo

05.04.2014

Oldenburg Die Pläne für eine Neubelebung des Klosters Blankenburg haben am Donnerstagabend im Bauausschuss ein geteiltes Echo ausgelöst. Auf der einen Seite lobten die Kommunalpolitiker den Mut für ein solches Vorhaben, skeptisch wurde allerdings der Bau von Sozialwohnungen in einer Randlage beurteilt. In der Mai-Sitzung soll erneut beraten werden, da die künftige Eigentümergemeinschaft ein Signal von der Politik erwartet.

Der zuletzt als Asylbewerberunterkunft genutzte Komplex steht seit drei Jahren leer. Ändern wollen dies der Oldenburger Immobilienunternehmer Wolfgang Schwerdt und seine Kollegin Kathrin Helms. Beide erwarben das Areal Ende vergangenen Jahres von der Hamburger TAG Gewerbe-Immobilien GmbH. Der Kauf wird allerdings erst rechtskräftig, wenn Schwerdt und Helms eine Genehmigung für die Bebauung des Geländes erhalten.

Die Pläne für eine spätere Nutzung stellten die Architekten Hermann Möhlenkamp und Werner Steimer dem Ausschuss vor. Wie berichtet, stehen im Mittelpunkt des Konzepts soziale Projekte unter der Überschrift „selbstbestimmtes Wohnen und Arbeiten aller Generationen“. Dazu gehören unter anderem Sozialwohnungen und Pflegewohngemeinschaften, aber auch Ateliers für Künstler, Werkstätten, ein Schulinternat sowie ein Jugend- und Studentenhotel. Bis zu 400 Wohneinheiten wollen die Planer innerhalb von drei Jahren in bestehenden Gebäuden und Neubauten realisieren. „Das hängt aber davon ab, ob wir einen Bebauungsplan kriegen“, sagte Schwerdt. Ansonsten kämen die Konzepte „in die Tonne“.

Die SPD-Vertreter kritisierten das Fehlen einer Nahversorgung. Hans-Henning Adler (Linke) warnt davor, ein „soziales Ghetto zu erschaffen“.

Ohne Nahversorgung sind auch für die Verwaltung Sozialwohnungen „nur schwer vorstellbar“. Stadtbaurätin Gabriele Nießen favorisiert Freizeit- und Kultureinrichtungen auf dem Gelände, auch Bildungsangebote seien denkbar. „Es ist eine erste Idee, die es jetzt zu präzisieren gilt.“

Wolfgang Schwerdt verließ die Sitzung mit einem „positiven Gefühl“. Der Bau von Wohnungen sei für sein Finanzierungskonzept aber unverzichtbar.

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Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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