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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Bundeswehr: Standortübungsplatz birgt viele Gefahren

23.01.2019

Bümmerstede /Krusenbusch Spazieren gehen darf man auf dem Standortübungsplatz in Bümmerstede. Aber nur auf den befestigten Wegen und auch nur, wenn das Militär hier nicht gerade übt. Fakt ist, nach dem Einzug des Stabes der 1. Panzerdivision in die Henning-von-Tresckow-Kaserne nehmen die Übungen auf dem Gelände des Übungsplatzes stetig zu. Darauf wird in eine Pressemitteilung hingewiesen. Und auch darauf, dass der Übungsbetrieb Gefahren für Mensch und Tier birgt. Fahrzeugen jeglicher Bauart sowie Radfahrern und Reitern sei das Betreten oder Befahren des Übungsplatzes grundsätzlich untersagt.

In der Mitteilung der 1. Panzerdivision wird über die Gefahren und Verhaltensweisen informiert. Auf dem Gelände üben Soldaten mit Munition und pyrotechnischen Darstellungsmitteln bei Tag und bei Nacht. Es kann vorkommen, dass explosive oder hochentzündliche Darstellungsmittel zurückbleiben. Von diesen Kampfmitteln geht eine reale Gefahr aus. Beim Auffinden sollten diese Stoffe auf keinen Fall berührt oder gar mitgenommen werden, es besteht Lebensgefahr. Besonders Kinder müssen diese Gefahren kennen und sollten durch die Eltern und Lehrkräfte informiert werden.

Gefechtsfahrzeuge der Bundeswehr dürfen auf dem Übungsplatz auch bei Nacht ohne Beleuchtung oder nur mit sogenanntem Tarnlicht fahren. Dadurch sind die Fahrzeuge in der Dunkelheit kaum zu erkennen und können ihrerseits auch Passanten erst sehr spät sehen. Es besteht die Gefahr von Verkehrsunfällen, wenn sich Personen in der Dunkelheit auf dem Übungsplatz aufhalten.

Zudem üben die Soldaten auf den Wegen und im Wald den Umgang mit Stacheldraht und Drahtsperren. Dieser wird zwar durch die übende Truppe nach dem Verlegen sichtbar gekennzeichnet, kann jedoch durch Fahrradfahrer oder Motorradfahrer übersehen werden, was im schlimmsten Fall zu schweren Unfällen führen kann. Der Übungsplatz ist auch deshalb auf keinen Fall zu befahren.

Für die übenden Soldaten müssen die Feuerwehr- und Rettungswege an den Zufahrten zum Übungsplatz freigehalten werden. Im Fall von Bränden oder medizinischen Notfällen müssen Rettungswagen und Löschfahrzeuge zu jeder Tages- und Nachtzeit ungehindert auf den Übungsplatz fahren können. Parkende Pkw von Spaziergängern dürfen deshalb in keinem Fall die Zufahrten versperren.

An allen Hauptzugängen des Standortübungsplatzes stehen rote Infokästen, in denen Übungszeiträume und ständige, temporäre Warnungen veröffentlicht werden.

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