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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Stadtentwicklung: Bürger kämpfen um ihr Grün

25.06.2014

Bürgerfelde Idyllisch ist es im Wendehammer der Hugo-Eckener-Straße in Bürgerfelde. Die Ofenerdieker Bäke fließt parallel zum Zaun am Fliegerhorst entlang, hinter dem Maschendraht hat sich auf dem ehemaligen Militärgelände ein urwaldähnliches Wäldchen entwickelt.

Doch mit dem Idyll ist wohl bald Schluss. Die Stadt plant den Bau eines Fuß- und Radweges, über den 160 Asylbewerber auf möglichst kurzem Weg das Gelände verlassen können. Die Menschen werden dort (die NWZ  berichtete) in zwei Gebäuden neben dem früheren Sportplatz auf dem ehemaligen Fliegerhorst untergebracht.

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Ende eines Idylls

„Wir wollen nicht falsch verstanden werden, gegen die Unterbringung der Asylbewerber auf dem Fliegerhorst haben wir nichts“, betonte Silvio Freese als Sprecher der Anlieger der Hugo-Eckener-Straße am Montagabend bei einem Ortstermin mit Vertretern des Bau- und Umweltausschusses sowie der Stadtverwaltung. Freese weiter: „Wir haben allerdings etwas gegen überflüssige Geldausgaben.“

Aus Sicht der Anlieger der Hugo-Eckener-Straße könnten die Asylbewerber besser und kostengünstiger über einen vorhandenen Ausgang am Mittelweg das Gelände verlassen. „Die Infrastruktur ist dort vorhanden, der Weg ist beleuchtet, die Strecke asphaltiert“, sagt Freese.

Bauausschussvorsitzender Sebastian Beer hielt dieser Idee entgegen, dass es in der Hugo-Eckener-Straße nicht nur um den Bau eines Fuß-/Radweges gehe, sondern auch darum, das Fliegerhorstgelände zu öffnen und an das Verkehrswegenetz anzuschließen. Für die reine Wohnbebauung sind 23 Hektar vorgesehen, die sich hinter der Haupteinfahrt des Fliegerhorstes befinden – also ebenfalls im Bereich des Sportplatzes. Der Politik und Verwaltung würde noch die Lösung größerer Aufgaben bevorstehen. Beispielsweise sollen die Alexanderstraße und die Ammerländer Heerstraße miteinander verbunden werden.

„Der Wegebau stellt keinen erheblichen Eingriff in die Natur dar“, stellte Robert Sprenger vom städtischen Umweltamt unmissverständlich klar. Der Grünspecht würde sich nicht an Radfahrern oder Fußgängern stören. Zudem werde nur eine Eiche mit einem Stammdurchmesser von 25 Zentimetern gefällt. Auch fielen einige alte Pappeln und schief stehende Bäume, die die Stadt im Zuge ihrer Verkehrssicherungspflicht entfernen müsse. In einer Pappel befänden sich Löcher von Spechten, der Stamm bliebe als Stubben erhalten.

„Wasser- und Gasleitungen müssen in der Hugo-Eckener-Straße nicht neu verlegt werden, wohl aber eine Stromleitung“, ergänzte Tiefbauamtsleiter Johann de Buhr. Vor einer Verlegung von Leitungen auf dem Gelände des Fliegerhorstes müsse der Boden allerdings auf Munitionsreste überprüft werden. „Bei der vorhandenen Straße mit dem Ausgang am Mittelweg ist das nicht notwendig“, führte Freese ein weiteres Sparargument an. „Es ist hier der Einstieg in eine große Planung“, entgegnete Beer.

Sehen Sie auch das Video von NWZtv: Ärger um Fliegerhorst.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-stadt 
Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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