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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Die Zeichen stehen auf Zuwachs

18.09.2013

Oldenburg Bei dieser Wahl eint die Politik in der Stadt und im Ammerland ein großes Ziel: Die Region muss verlorenes Terrain in Berlin zurückgewinnen. Das wird gelingen – wie immer die Wahl ausgehen mag.

Jahrzehntelang galt als gesicherte Erkenntnis: Die SPD gewinnt den Wahlkreis, die CDU hat ein Listenmandat sicher – und jemand von den kleinen Parteien (einst FDP, danach Grüne) schafft es auch. Das sicherte Präsenz in Koalition und Opposition – egal, wer mit wem regierte.

Dann kam der Schock von 2009: Der Wahlkreis stand mit einem Abgeordneten da – und weniger geht wegen des Direktmandates nicht. Thomas Kossendey (CDU) hatte eingangs seiner letzten Wahlperiode zum ersten Mal den Wahlkreis gewonnen. Die SPD und ihre zuvor zweifach erfolgreiche Abgeordnete Gesine Multhaupt stürzten tief. Multhaupt war über die Liste nicht abgesichert, verlor das Mandat und in der Folge auch den Parteivorsitz.

Bei den Grünen stand Peter Meiwald als Nachfolger der Oldenburger Parteilegende Thea Dückert chancenlos auf Platz 12. Das galt eigentlich auch für Freidemokratin Christiane Ratjen-Damerau auf Platz 10. Dennoch hätte es wegen des außerordentlichen FDP-Ergebnisses fast gereicht. Lohn der Angst: Die Oldenburgerin zog als erste Nachrückerin 2010 in den Bundestag und besserte so die Bilanz ein wenig auf.

Diesmal ist Zuwachs vorprogrammiert. Der lange Arm von Vorgänger Kossendey hat Stephan Albani bei der CDU-Landesliste Platz 5 beschert. Das sollte reichen – unabhängig vom Erfolg im Wahlkreis (sofern die CDU nicht zu viele Wahlkreise gewinnt und Albani seinen nicht). Bei der SPD hat sich der trotz seiner Jugend gut vernetzte Dennis Rohde Platz 15 gesichert. Der dürfte gleichfalls reichen.

Meiwald steht bei den Grünen diesmal auf Platz 6. Da kann er sich in Berlin schon mal nach einer Wohnung umsehen. Ratjen-Damerau hat sich auf Platz 7 vorgearbeitet. Das sieht gut aus, ist aber bei der aktuellen Situation der Liberalen im Zitterbereich. Bei den Linken steht Martin Michels auf Rang 6. Das macht sich wohl besser, als es wird.

Das Interesse vor Ort ist groß. Bis Dienstag 10.30 Uhr haben in Oldenburg bereits 17 718 der 125 702 Wahlberechtigten Briefwahlunterlagen beantragt. 2009 waren es insgesamt 15 500.

Michael Exner Autor
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