• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Förderung: Digital-Nomaden müssen noch warten

05.10.2012

Oldenburg Wichtiger Standortfaktor für Oldenburg oder Privatunternehmen mit Gewinnabsicht? Am Projekt „Coworking Space Oldenburg“ schieden sich in der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses die Geister. Ergebnis: Der Ausschuss vertagte das Thema, die für den Abschluss eines Mietvertrages dringend nötige Förderung von 55 000 Euro bis 2014 gibt es – vorerst – nicht.

Coworking Space (zu deutsch: Zusammenarbeits-Raum) – das ist nichts anderes als ein großer Büroraum, in dem Freiberufler sich auf Zeit – für einen Tag oder auch Monat – einen Schreibtisch mieten können. Unverzichtbar für die Übermorgenstadt im Zeitalter digitaler Arbeitsnomaden, meinen die Oldenburger Macher, die sich aus dem Kreativen-Netzwerk „Cre8 Oldenburg“ rekrutieren. Sie wollen für ihr Projekt die erste Etage des Gebäudes in der Raiffeisenstraße 27 mieten (die vormalige Umbau-Bar). Im Erdgeschoss ist bereits der Verein „Kreativität trifft Technik“ zu Hause, der dem gleichen Netzwerk entsprang.

Oberbürgermeister Gerd Schwandner erläuterte in der Sitzung, dass der „Coworking-Space“ in der Raiffeisenstraße eine Übergangslösung sei. Ende 2014 soll er in die Kulturetage überführt werden (wenn das neue Oeins-Gebäude fertig ist).

Die Kritik der Politik entzündete sich daran, dass aus dem eng geschnürten Etat 2012 sofort 35 000 Euro fließen sollten. Hans-Henning Adler (Linke/Piraten) sah die Dringlichkeit nicht. Armin Frühauf (Grüne) war die Trennung zwischen dem Verein und der zu gründenden GmbH nicht scharf genug. Bernhard Ellberg (SPD) sah in dem Projekt eine Konkurrenz für das städtische TGO, sein Fraktionskollege Bernd Bischoff hielt es für richtiger, das Projekt mit einem normalen Gründungszuschuss zu stützen.

Patrick Günther, Vorsitzender des Trägervereins, räumte ein, dass man die erste Tranche des Zuschusses für die Anschaffung von Möbeln nutzen wolle, die als Stammkapital in die GmbH eingebracht werden soll. Man verfolge aber keine Gewinnabsicht. Das Finanzamt indes habe die beantragte Gemeinnützigkeit abgelehnt.

Der Ausschuss will nun erst in der nächsten Sitzung entscheiden. Günther hatte am Tag nach der Sitzung den Mietvertrag unterschreiben wollen – daraus wurde nichts. Der Vermieter habe aber zugesagt, die Entscheidung abzuwarten. Der Verein hat Unterstützer und Interessierte für Dienstag, 9. Oktober, um 18 Uhr zu einem Treffen in die Raiffeisenstraße eingeladen.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2102
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.