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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Entscheidung über Straßennamen rückt näher

11.02.2015

Oldenburg Viele Straßennamen erinnern an Persönlichkeiten, die in den Jahren des Nationalsozialismus eine öffentliche Rolle spielten. Sind einige der Namensgeber in einer Weise in die Verbrechen dieser Diktatur verstrickt, dass die Ehrung durch Straßennamen problematisch ist?

Dieser Frage widmen sich seit mehreren Jahren Fachleute um den Oldenburger Historiker Prof. Dr. Dietmar von Reeken. Eine 2013 vorgelegte wissenschaftliche Arbeit hatte zunächst 74 Namen betrachtet. In Absprache mit dem Rat wurde die Liste auf zehn Namen reduziert, die eingehender erörtert werden sollen. Im vergangenen Jahr hatte eine Ausstellung im Kulturzentrum PFL die Lebensläufe der zehn Namensgeber beleuchtet (NWZ  berichtete).

Auf Nachfrage von Klaus Thörner („Bündnis gegen Rechts“) in der Bürgerfragestunde des Rates am Montag erläuterte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann den weiteren Fahrplan.

Demnach stehen im März drei Diskussionsveranstaltungen an. „Bürger, die in den entsprechenden Straßen wohnen, und alle Interessierten sind eingeladen, über die Persönlichkeiten zu diskutieren“, erklärte Krogmann. Die Ergebnisse der drei Abende werden dokumentiert und den Ratsmitgliedern zur Verfügung gestellt. „Auf dieser Grundlage erarbeitet die Verwaltung eine Beschlussvorlage zum weiteren Umgang mit den zehn Namenspatronen“, kündigte der Ratshauschef an. Für die Sitzung nach der Sommerpause bereite die Verwaltung einen Beschlussvorschlag zum Umgang mit den Straßennamen vor. Krogmann ließ offen, welche Schritte die Verwaltung erwägen will. Denkbar seien grundsätzlich zum Beispiel Ergänzungen zu den Straßennamen, die im Internet bereitgestellt werden könnten.  Den Auftakt bildet am Dienstag, 3. März, 19 Uhr, PFL, die Beschäftigung mit Ludwig Erhard, Ernst Ferdinand Sauerbruch, Richard Strauss und Felix Wankel.Am Mittwoch, 11. März, 19 Uhr, Seminarraum 2, PFL, geht es mit Hinrich-Wilhelm Kopf, Theodor Pekol und Johann Heinrich Schütte weiter.Am Dienstag, 24. März, 19 Uhr, geht es im Veranstaltungssaal des PFL um Hedwig Heyl, Paul von Hindenburg und August Hinrichs.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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